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Fehler beim Immobilienverkauf – Das sollten Sie vermeiden

Immobilienverkauf/18. September 2020
Autor Konstantin Fadin
Fehler beim Immobilienverkauf: Das sollten Sie unbedingt vermeiden

Heute scheint der Verkauf einer Immobilie einfacher denn je. Onlineportale bieten jedem eine öffentliche Plattform, um die eigene Immobilie zu vermarkten. Außerdem gibt es viele digitale Anbieter, die mit Ihrem Spezialwissen Funktionen anbieten, die früher durch Immobilienmakler abgedeckt wurden. Dennoch gibt es viele Fehler beim Immobilienverkauf, die Sie für einen erfolgreichen Ablauf vermeiden sollten. Auf die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf gehen wir in diesem Artikel ein.

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Die 5 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf im Überblick

Den Arbeitsaufwand falsch einschätzen

Ein Immobilienverkauf ist zeitintensiv. Die Bewertung der eigenen Immobilie und die Beschaffung der notwendigen Dokumente nimmt genau wie die Erstellung eines ansprechenden Exposés viel Zeit in Anspruch. Außerdem ist die Bestimmung der Zielgruppe und die dazugehörige Umsetzung der Marketingstrategie aufwandsträchtig. Über die Vorauswahl möglicher Käufer geht es weiter zur Organisation und Durchführung der Besichtigungen und die Prüfung der Bonität des Käufers.

All diese Aufgaben kommen auf Sie zu, wenn Sie Ihre Immobilie privat verkaufen möchten. Der daraus entstehende Aufwand wird sehr oft unterschätzt. Folglich werden wichtige Aufgaben übersprungen, die für einen optimalen Verkauf notwendig sind. Die Konsequenz ist häufig ein Verkauf unter Marktwert oder eine sehr kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags.

Bedenken Sie auch, dass Sie im Rahmen des Immobilienverkaufs immer für potenzielle Käufer erreichbar sein sollten. Mangelnde Erreichbarkeit wirkt nicht nur unseriös, sondern es kann Ihnen auch passieren, dass Ihnen ein möglicher Verkauf entgeht.

Auch die Beschaffung aller wichtigen Dokumente kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Doch Sie sollten in jedem Fall alle notwendigen Unterlagen parat haben. Hierzu gehören unter anderem der Grundbuchauszug und der Energieausweis. Bedenken Sie, dass potenzielle Käufer diese Unterlagen unter anderem für die Finanzierung bei der Bank benötigen. Liegen nicht alle Dokumente vor, kann es zu unnötigen Verzögerungen kommen. Fehlende Dokumente erzeugen außerdem Misstrauen bei Interessenten.

Immobilienbewertung: Den Verkehrswert der Immobilie nicht kennen

Für das Festlegen eines angemessenen Verkaufspreises sind diverse Faktoren, Unterlagen und Daten der Immobilie notwendig. Welche Dokumente brauche ich? Welche Daten sind für eine Preisfindung in Betracht zu ziehen? Welche Faktoren wirken sich auf den Verkaufspreis aus?

Häufig wird nicht nur der Zeitaufwand unterschätzt, sondern es fehlt auch das notwendige Expertenwissen. Ein lokaler Makler bringt dieses Wissen mit. Mangelndes Know-how sorgt dafür, dass Sie keinen angemessenen Preis für Ihre Immobilie ermitteln können. Ihre Immobilie wird so durch Sie nicht vermarktbar bepreist und Sie warten lange auf potenzielle Käufer.

Ein Makler nutzt für die Ermittlung des Verkehrswerts Ihrer Immobilie verschiedene Immobilienbewertungsverfahren. Das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren können einen genauen Überblick über den Marktwert Ihrer Immobilie bieten. So können Sie einen angemessenen Verkaufspreis festlegen und verschrecken potenzielle Käufer nicht durch zu hohe Preisvorstellungen. Weitere Informationen zu den verschiedenen Bewertungsverfahren erhalten Sie hier.

Die emotionale Bindung an die eigene Immobilie

Das eigene Elternhaus, die erste gemeinsame Wohnung oder das Haus, in dem Sie viele persönliche Erinnerungen gemacht haben. Für viele Menschen ist ihre Immobilie mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Rückzugsort, ihr Zuhause, an dem vor allem Emotionen hängen. Wenn es dann darum geht, das eigene Zuhause zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer an dieser Emotionalität. Hieraus resultieren dann häufig unrealistische Preisvorstellungen und mangelnde Sachlichkeit.

Bereiten Sie sich auf die Verhandlungen am besten umfangreich vor. Legen Sie eine logische Verhandlungsstrategie fest und seien Sie bereit, auf Verhandlungen einzugehen. Bereiten Sie Argumente vor, die für Ihre Immobilie sprechen. Wenn Sie sich bei den Verhandlungen unsicher sind, dann ziehen Sie am besten einen Makler hinzu, der Ihnen mit Erfahrung und Sachlichkeit zur Seite steht.

Fehlendes Netzwerk, falscher Zeitpunkt und falsche Zielgruppe

Ganz gleich bei welcher Aufgabe im Verlauf eines Verkaufsprozesses, Privatverkäufer haben meist keine guten Kontakte in die Branche. Genau wie das fehlende Expertenwissen können fehlende Kontakte dazu führen, dass Sie Ihre Immobilie unter Marktwert verkaufen.

Schon bei der Bewertung Ihrer Immobilie ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen oder ausfindig zu machen. Falls Sie an einen unseriösen Anbieter geraten, laufen Sie Gefahr, Ihre Interessen nicht optimal vertreten zu wissen. Im Immobilienmarkt sind viele schwarze Schafe unterwegs und mittlerweile ist es sehr einfach geworden, Unterlagen zu manipulieren.

Definieren Sie Ihre Zielgruppe vor dem Immobilienverkauf. Jede Immobilie ist in der Regel nur für bestimmte Käufergruppen interessant. Werden diese Käufergruppen im Vorfeld ermittelt, können Sie Ihre Vermarktungsstrategien entsprechend anpassen. Auch die Gestaltung des Exposés können Sie dann gezielt auf Ihre Zielgruppe ausrichten.

Außerdem sollten Sie für den Verkauf einen möglichst günstigen Zeitpunkt wählen. Nur so können Sie den bestmöglichen Preis mit dem Verkauf erzielen. Beobachten Sie die Entwicklung der Immobilienpreise in Ihrer Umgebung am besten schon im Voraus. So können Sie mögliche Auf- und Abwärtstrends ausmachen. Behalten Sie darüber hinaus die Entwicklung der Zinsen im Auge.

Den falschen Makler auswählen

Die Bewertungen der vielen Onlineportale basieren oftmals nicht auf genügend Datenpunkten, um aussagekräftige Preisschätzungen zu tätigen. Das Ziel dieser Portale ist es, Sie durch eine hohe Bewertung zu einem Verkauf zu drängen und diesen Anbietern einen Alleinauftrag zuzugestehen.

Aus unserer Sicht führt zur genauen Bewertung Ihrer Immobilie allerdings kein Weg an einer Vor-Ort-Besichtigung durch einen lokalen Makler vorbei, der sich von der Bausubstanz und dem aktuellen Zustand Ihrer Immobilie ein Bild machen kann. Ein Makler kann Ihnen außerdem dabei helfen, den Kaufvertrag zu prüfen und mögliche Mängel ausfindig zu machen.

Wenn Sie daher sichergehen möchten, dass ein verlässlicher Partner vor Ort Ihre Immobilie bewertet und Ihnen die Vielzahl der herausfordernden Aufgaben abnimmt, nutzen Sie gern den KOMPASS Maklerfinder. Hier empfehlen wir nur Makler, die sich durch Ihre Expertise und eine insgesamt erfolgreiche Vermarktung von Immobilien auszeichnen.

Ein unprofessionelles Exposé erstellen

Ein professionelles Exposé ist die Visitenkarte Ihrer Immobilie. Legen Sie Wert auf hochwertige und vollständige Bilder. Der erste Eindruck zählt. Vermeiden Sie selbstgeschossene Handybilder und setzen Sie stattdessen auf professionelle Fotos. Räumen Sie die fotografierten Räume vorher auf, denn die Präsentation Ihrer Immobilie soll potenzielle Käufer überzeugen und nicht abschrecken. Fotografieren Sie bei Tageslicht und am besten bei Sonnenschein und nehmen Sie auch Bilder von der Umgebung auf.

Vermeiden Sie inkorrekte und unvollständige Daten. Hierdurch können mögliche Käufer nicht nur abgeschreckt, sondern im schlimmsten Fall auch verärgert werden. Runden Sie bei der Angabe der Wohnfläche beispielsweise auf keinen Fall nach oben auf. Vergessen Sie außerdem nicht, die Besonderheiten Ihrer Immobilie im Exposé herauszustellen. So machen Sie Ihre Anzeige besonders attraktiv. Ein Wintergarten oder eine Garage können beispielsweise das Kaufinteresse deutlich steigern.

Die Besichtigung nicht vorbereiten

Steht ein Besichtigungstermin fest, sollten Sie sich und die Immobilie auf die Besichtigung vorbereiten. Halten Sie alle wichtigen Unterlagen und Informationen bereit. Kaufinteressenten werden in der Regel mit detaillierten Fragen zum Besichtigungstermin kommen. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Fragen auch beantworten können. Unbeantwortete Fragen könnten potenzielle Käufer verunsichern oder dazu motivieren, den Preis zu drücken.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Immobilie beim Besichtigungstermin den bestmöglichen Eindruck hinterlässt. Schon Kleinigkeiten können hier den entscheidenden Unterschied machen. Mähen Sie beispielsweise den Rasen oder stellen Sie frische Blumen auf den Tisch. So schaffen Sie eine einladende Atmosphäre. Sie können außerdem kleinere Schönheitsreparaturen vornehmen, denn potenzielle Käufer werden beim Besichtigungstermin ganz genau hinsehen.

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