sold
Immobilie direkt bewerten

Immobilientrends, Tipps und Einblicke für Verkäufer und Käufer

Immobilienbewertung
Immobilienbewertung Online – Berechnung Sofort und Kostenlos
Sie wollen eine Immobilie verkaufen? Egal, welchen Grund Sie dafür haben: Eine professionelle Einschätzung hilft Ihnen, einen genauen Überblick über den Wert Ihres Objekts zu erhalten. Die Immobilienbewertung online ist eine gute Möglichkeit, um ohne großen Aufwand den Wert einer Immobilie zu ermitteln. Auch wenn kein Verkauf ansteht, kann es sinnvoll sein, den Wert seiner Immobilie zu kennen, zum Beispiel im Rahmen gerichtlicher Verfahren oder bei Versicherungsfällen. Wer allerdings kein gerichtlich anerkanntes Gutachten benötigt, für den ist eine kostenlose Immobilienbewertung online genau das Richtige. Nutzen Sie die kostenlose und unverbindliche online Immobilienbewertung von KOMPASS und Sie können ganz bequem den Wert Ihrer Immobilie überprüfen. Dieser Beitrag beantwortet darüber hinaus Fragen zur online Immobilienbewertung und klärt unter anderem, wovon der Immobilienpreis abhängt, für wen die online Immobilienbewertung geeignet ist und was es zu beachten gilt. Wovon hängt der Immobilienpreis ab?Die Lage der ImmobilieDie Merkmale der ImmobilieDie äußeren FaktorenWie bewertet KOMPASS eine Immobilie?Was unterscheidet die kostenlose online Immobilienbewertung von einem Gutachten durch einen Makler?Warum sollte eine Immobilienbewertung durchgeführt werden?Warum ist die Immobilienwert Ermittlung im Vorfeld besonders wichtig?Was sollte bei einer Immobilienbewertung beachtet werden?Welche Verfahren zur Wertfindung gibt es neben dem Vergleichswertverfahren noch?Immobilienbewertung online bei KOMPASS Wovon hängt der Immobilienpreis ab? Der Preis einer Immobilie bzw. ihr Wert wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Diese Parameter sollten bei einer Immobilienbewertung berücksichtigt werden, um einen zuverlässigen Immobilienwert zu erhalten. Die Lage der Immobilie Einer der einflussreichsten Faktoren für die Wertermittlung einer Immobilie ist ihre Lage. Unterschieden werden die sogenannte Makrolage und die sogenannte Mikrolage. Die Makrolage bezeichnet die Stadt, die Region oder den Stadtteil der Immobilie. Auch die überregionale Verkehrsanbindung spielt hier eine Rolle, genauso wie das Wachstum der Region bzw. der Stadt. Auch das kulturelle Angebot und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sowie die geografische Einordnung sind an dieser Stelle relevant. Im Rahmen der Mikrolage werden die Nähe zur Innenstadt, die Infrastruktur, das kulturelle Angebot in unmittelbarer Nähe und die Anbindung an den Nah- sowie Fernverkehr bewertet. Außerdem werden Störfaktoren, wie die Nähe zu einem Gewerbegebiet, Lieferstandort, Flughafen, etc. berücksichtigt. Die Merkmale der Immobilie Es gibt verschiedene Merkmale eines Hauses, die von Bedeutung für die Wertfindung sind. Natürlich ist unter anderem das Baujahr relevant. Doch viel wichtiger als das Baujahr, sind der Zustand, also die Bausubstanz, und die energetische Beschaffenheit der Immobilie. Schlechte Energiewerte sind mit höheren Energiekosten verbunden, was den Wert des Hauses mindert. Der Zustand der Ausstattung der Immobilie spielt ebenfalls eine Rolle. Dabei wird beispielsweise das Alter der Heizung, die Ausstattung von Bad und Küche und der Zustand von Fenstern und Bodenbelägen berücksichtigt. Auch die Größe der Grundfläche und der Wohnfläche sowie die Anzahl und der Schnitt der Räume werden bewertet. Nicht zuletzt wird der Erschließungsgrad der Immobilie berücksichtigt. Es wird also begutachtet, wie gut das Gebäude an das öffentliche Straßen- und Wegenetz und an das Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen ist. Die äußeren Faktoren Neben der Lage und den Merkmalen einer Immobilie, wird die Wertfindung außerdem von einigen äußeren Faktoren beeinflusst. Der Wert ist unter anderem davon abhängig, ob das zu bewertende Gebäude unter Denkmalschutz steht. Bei Mietobjekten ist es außerdem relevant, ob bestehende Mietverhältnisse daran gebunden sind. Auch Altlasten, die im Grundbuch eingetragen sind und die vom Käufer übernommen werden müssen, spielen eine Rolle. Die aktuelle Marktlage wird darüber hinaus auch als äußerer Faktor bezeichnet. Bei hoher Nachfrage durch potenzielle Käufer und geringem Angebot passender Objekte, kann der Wert einer Immobilie unter Umständen ansteigen. Wie bewertet KOMPASS eine Immobilie? Bei der Immobilienbewertung online von KOMPASS kommt das sogenannte Vergleichswertverfahren zum Zuge. Im Rahmen dieses Verfahrens wird ein vergleichbares Objekt in möglichst vielen Punkten, die dem zu verkaufenden Objekt ähneln, verglichen. Der Fokus liegt in solchen Fällen auf der Umgebung, der vorhandenen Infrastruktur, dem Baujahr, dem Zustand und der Objektart. Der Immobilienpreis ist auch abhängig davon, ob die Immobilie in der Stadt oder in der Provinz liegt. Innerhalb einer Stadt gibt es bevorzugte und weniger beliebte Viertel, was wiederum einen enormen Einfluss auf den aktuellen Wert einer Immobilie hat. Der Immobilienpreis ist nicht zuletzt auch vom Lärmpegel in der Umgebung abhängig. Je ruhiger die Immobilie liegt und je leichter Ballungszentren zu erreichen sind, desto höher steigt der Wert des Gebäudes oder der Wohnung. Was unterscheidet die kostenlose online Immobilienbewertung von einem Gutachten durch einen Makler? Eine kostenlose Immobilienbewertung online kann eine gute Alternative zur zeit- und kostenintensiven Bewertung durch einen Sachverständigen sein. Als erster Anhaltspunkt für den Marktwert der Immobilie kann eine online Immobilienbewertung dabei helfen, den Verkaufspreis realistisch einzuschätzen. Ob ein gerichtlich anerkanntes Gutachten durch einen Makler erfolgen sollte oder ob eine kostenlose Immobilienbewertung online ausreicht, ist von der dem Anlass der Wertermittlung und der Art der Immobilie abhängig. Der größte Unterschied zwischen der kostenlosen Immobilienbewertung online und einem Gutachten durch einen Sachverständigen ist die gerichtliche Gültigkeit. Soll das Gutachten gerichtlich gültig sein, ist eine Bewertung durch einen Sachverständigen vor Ort unumgänglich. Warum sollte eine Immobilienbewertung durchgeführt werden? Der Verkauf einer Immobilie kann sehr zeitintensiv sein. Den Wert der betreffenden Immobilie sachgemäß zu ermitteln, erfordert Geduld, Kompetenz, allerlei Fachkenntnisse und langjährige Erfahrungen auf dem Immobilienmarkt. Ein Laie vermag den Wert zwar ungefähr abzuschätzen, doch zwischen einem Abschätzen und der punktgenauen Wertermittlung eines Wohnobjektes liegen Welten. Nur ein Profi kennt alle nötigen Faktoren, die letztendlich in puncto Verkauf zu einer zu erwartenden Geldsumme führen. Warum ist die Immobilienwert Ermittlung im Vorfeld besonders wichtig? Die Bewertung einer Immobilie ist für den Verkäufer immer nur im Vorfeld interessant. Die Immobilienbewertung ist ausschlaggebend dafür, wie viel das Objekt beim Verkauf wert ist. Nach der Bewertung der Immobilie richtet sich schlussendlich der effektive Verkaufspreis. Doch nicht nur bezogen auf den Angebotspreis ist die Bewertung der Immobilie unverzichtbar, auch Fehlkalkulationen und daraus bedingte Verluste beim Verkauf des Objektes können so vermieden werden. Zudem spielt der Zeitfaktor eine große Rolle, denn wird eine Immobilie nicht zu einem adäquaten Preis angeboten, kann dies auf längere Zeit potenzielle Käufer abschrecken. Was sollte bei einer Immobilienbewertung beachtet werden? Generell gilt bei einer Immobilienbewertung, dass diese präziser ausfällt, wenn die Daten, die für die Wertermittlung herangezogen werden, vollständig und möglichst umfangreich sind. Bei sehr speziellen Objekten, für die sich ein Vergleichswertverfahren zur Wertermittlung nicht eignet, da ein vergleichbares Objekt nicht auffindbar ist, sollte in der Regel ein zertifizierter Sachverständiger hinzugezogen werden. Dieser kann beispielsweise ein Sachwertverfahren durchführen, um einen genauen Immobilienwert zu ermitteln. Welche Verfahren zur Wertfindung gibt es neben dem Vergleichswertverfahren noch? Bei der Bewertung von Wohnobjekten sieht die Wertermittlungsverordnung drei Verfahren vor. Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Der Anlass sowie die Nutzung und die Art des Objektes sind meist verantwortlich dafür, welches Verfahren herangezogen wird. Das Vergleichswertverfahren ist das unkomplizierteste Bewertungsverfahren. Es kann in den meisten Fällen herangezogen werden und dient auch bei der online Immobilienbewertung zur Wertfindung. Das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren sollten durch einen geprüften Sachverständigen durchgeführt werden. Für diese Verfahren werden deutlich mehr Daten benötigt und sie sind außerdem zeitintensiver. Das Sachwertverfahren ermittelt die Kosten, die entstehen, würde das Objekt heute neu gebaut werden. Dieses Verfahren wird vor allem bei Immobilien in Eigennutzung angewendet. Der Gutachter bestimmt den Bodenrichtwert und den Gebäudesachwert. Der Sachwert eines Gebäudes wird ermittelt, indem mögliche Alterswertminderungen von den Gebäudeherstellungskosten abgezogen werden. Das Ertragswertverfahren kommt zum Einsatz, wenn das zu bewertende Objekt nicht selbst genutzt, sondern vermietet wird. Bei diesem Verfahren wird bewertet, wie viele Mieteinnahmen der Eigentümer der Immobilie erzielen kann. Mithilfe einer komplexen Formel, bei der unterschiedliche Faktoren, wie Instandhaltungskosten, Mieteinnahmen und der sogenannte Bodenwertverzinsungsbetrag berücksichtigt werden, berechnet der Gutachter den Ertragswert. Immobilienbewertung online bei KOMPASS Informieren Sie sich mithilfe unseres Ratgebers über alle wichtigen Themen rund um die Immobilie und registrieren Sie sich kostenlos, um ihre Immobilie unverbindlich bewerten zu lassen. Die Bewertung ist ein kostenfreier Service und Sie erhalten sofort ein Ergebnis.
Hauswert ermitteln: Was ist mein Haus denn wirklich wert?
Hauswert ermitteln: Was ist mein Haus denn wirklich wert?
Ein anstehender Hausverkauf kann viele Gründe haben. Damit Sie beim Verkauf auch den Preis erzielen, der Ihrer Immobilie gerecht wird, ist es ratsam, im Vorfeld den Wert des Hauses fachgerecht bestimmen zu lassen. Doch wie wird der Wert einer Immobilie bestimmt, wer führt das Gutachten durch und worauf sollte geachtet werden? Diesen und anderen wichtigen Fragen rund um das Thema „Hauswert ermitteln“ gehen wir auf den Grund. Außerdem erwarten Sie nützliche Tipps, wie Sie den Wert Ihres Hauses steigern können. Was ist der Verkehrswert einer Immobilie?Wofür wird der Verkehrswert benötigt?Welche Faktoren beeinflussen die Wertermittlung für ein Haus?Wie beeinflusst die Lage den Wert eines Hauses?Welche Merkmale eines Hauses spielen für die Immobilienbewertung eine Rolle?Warum sind die äußeren Faktoren ebenfalls wichtig für die Hauswertermittlung?Wie wird der Hauswert ermittelt?Auf welcher Grundlage wird ein Haus bewertet?Welche Bewertungsverfahren gibt es?Wie funktioniert das Vergleichswertverfahren?Wie funktioniert das Sachwertverfahren?Wie funktioniert das Ertragswertverfahren?Welche Unterlagen werden für die Wertermittlung benötigt?Wer ermittelt den Wert eines Hauses?Was kostet das Ermitteln des Hauswerts?Wie beeinflusst der Hauswert einen möglichen Verkaufspreis?Wie kann man den Hauswert verbessern?Welche Instandhaltungsmaßnahmen können den Wert eines Hauses erhöhen?Wie steigert man den Hauswert mit Modernisierungsmaßnahmen?Ein Schnellcheck: Die Online-Bewertung Was ist der Verkehrswert einer Immobilie? Der Verkehrswert, auch Marktwert genannt, ist der Wert einer Immobilie, den sie zum Zeitpunkt des Gutachtens aufgrund festgelegter Parameter hat. Es handelt sich also um den Preis, den die Immobilie zum Zeitpunkt des Gutachtens auf dem Immobilienmarkt erzielen würde. In § 194 des Baugesetzbuches (BauGB) wird der Verkehrswert wie folgt definiert:„Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.“ Wofür wird der Verkehrswert benötigt? Der Verkehrswert einer Immobilie wird vor allem dann berechnet, wenn eine Immobilie oder ein Grundstück den Besitzer wechseln soll. Er dient als eine der wichtigsten Grundlagen, um vor dem Verkauf den Verkaufspreis der Immobilie oder des Grundstücks festlegen zu können. Ohne Ermittlung des Immobilienwertes in einem Gutachten kann es passieren, dass Sie einen Preis erzielen, der dem Wert der Immobilie nicht gerecht wird. Des Weiteren wird der Verkehrswert erhoben, wenn er rechtlich relevant wird, also bei Erbschaften, Scheidungen, Zwangsversteigerungen, Steuererhebungen durch das Finanzamt oder bei der Beleihung einer Immobilie zu Finanzierungszwecken. Außerdem kann ein gerichtlich anerkanntes Gutachten bei einer Schenkung, im Versicherungsfall, bei Sorgerechts- oder Vormundschaftsangelegenheiten oder einfach zum Schutz und zur Sicherheit beim Verkauf erstellt werden. Welche Faktoren beeinflussen die Wertermittlung für ein Haus? Die Wertermittlung einer Immobilie wird von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Nur unter Berücksichtigung dieser Parameter kann ein zuverlässiger Immobilienwert ermittelt werden. Einer der wichtigsten Faktoren für die Hauswertermittlung ist die Lage der Immobilie. Außerdem spielen die Merkmale des zu verkaufenden Objekts eine Rolle, also z. B. das Baujahr, die Grundfläche oder der Erhaltungszustand. Nicht zuletzt haben auch äußere Faktoren eine entscheidende Relevanz für die Verkehrswertbestimmung. Hierzu zählen beispielsweise bestehende Mietverhältnisse oder Denkmalschutzbestimmungen. Wie beeinflusst die Lage den Wert eines Hauses? Die Lage ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf den Verkehrswert der Immobilie, da sie relativ stabil ist und sich unmittelbar auf den Nutzungskomfort auswirkt. Unterschieden werden die sogenannte Makrolage und die sogenannte Mikrolage. Die Makrolage bezeichnet das weitere Umfeld der Immobilie, also die Stadt, die Region oder den Stadtteil. Auch die überregionale Verkehrsanbindung spielt hier eine Rolle, genauso wie das Wachstum der Region bzw. der Stadt. Auch das kulturelle Angebot und Möglichkeiten der Freizeitgestaltung sowie die geografische Einordnung sind an dieser Stelle relevant. Die Mikrolage bezeichnet das direkte Umfeld der Immobilie. Es werden die Nähe zur Innenstadt, die Infrastruktur, das kulturelle Angebot in unmittelbarer Nähe und die Anbindung an den Nah- sowie Fernverkehr bewertet. Außerdem werden Störfaktoren, wie die Nähe zu einem Gewerbegebiet, Lieferstandort, Flughafen, etc. berücksichtigt. Welche Merkmale eines Hauses spielen für die Immobilienbewertung eine Rolle? Neben der Lage der Immobilie sind selbstverständlich auch verschiedene Merkmale des Hauses von Bedeutung für die Wertfindung. Zunächst einmal spielt das Baujahr des Objekts eine Rolle. Doch viel wichtiger als das Baujahr, sind der Zustand, also die Bausubstanz, und die energetische Beschaffenheit der Immobilie. Schlechte Energiewerte sind mit höheren Energiekosten verbunden, was den Wert des Hauses mindert. Ebenfalls relevant für die Wertbestimmung ist der Zustand der Ausstattung der Immobilie, also beispielsweise das Alter der Heizung, die Ausstattung von Bad und Küche und der Zustand von Fenstern und Bodenbelägen. Auch die Grundfläche und die Wohnfläche sowie die Anzahl und der Schnitt der Räume spielen eine Rolle bei der Wertfindung. Nicht zuletzt wird auch der Erschließungsgrad der Immobilie berücksichtigt. Dabei wird bewertet, wie gut das Gebäude an das öffentliche Straßen- und Wegenetz und an das Ver- und Entsorgungsnetz angeschlossen ist. Warum sind die äußeren Faktoren ebenfalls wichtig für die Hauswertermittlung? Äußere Faktoren können den Wert einer Immobilie ebenfalls erheblich beeinflussen. Hier spielen vor allem rechtliche Aspekte eine Rolle. Sie sollten beispielsweise klären, ob das zu bewertende Gebäude unter Denkmalschutz steht. Außerdem ist entscheidend, ob beim Verkauf bestehende Mietverhältnisse übertragen werden und ob im Grundbuch Altlasten eingetragen sind, die vom Käufer übernommen werden müssen. Letzten Endes ist auch die aktuelle Marktlage ein äußerer Einfluss, der den Hauswert mitbestimmt, da der Wert der Immobilie bei hoher Nachfrage durch potenzielle Käufer und geringem Angebot an passenden Objekten um einiges steigt. Wie wird der Hauswert ermittelt? Der Hauswert wird auf einer gesetzlichen Grundlage mithilfe verschiedener Bewertungsverfahren ermittelt, die jeweils unterschiedlich aufwendig sind. Die Art des Verfahrens, welches zur Ermittlung des Hauswerts angewendet wird, richtet sich nach der Art der Immobilie. Auf welcher Grundlage wird ein Haus bewertet? Die gesetzliche Grundlage für die Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie ist durch die Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) vorgegeben. Welche Bewertungsverfahren gibt es? Es gibt drei verschiedene Bewertungsverfahren, die für unterschiedliche Zwecke herangezogen werden: Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Wie funktioniert das Vergleichswertverfahren? Das Vergleichswertverfahren wird angewendet, wenn es sich bei der Immobilie um ein privat genutztes Einfamilienhaus oder eine privat genutzte Eigentumswohnung handelt. Befindet sich in der direkten Nachbarschaft ein vergleichbares Objekt, dann kann dieses zur Wertermittlung mit dem zu verkaufenden Objekt abgeglichen werden. Dabei werden Merkmale, wie die Größe, die Ausstattung und der Zustand berücksichtigt. So kann der Gutachter einen Vergleichswert festlegen. Wie funktioniert das Sachwertverfahren? Das Sachwertverfahren ermittelt die Kosten, die entstehen, würde das Objekt heute neu gebaut werden. Anwendung findet das Sachwertverfahren ebenfalls vor allem bei Immobilien in Eigennutzung. Bei diesem Verfahren werden der Bodenrichtwert und der Gebäudesachwert bestimmt. Der Sachwert eines Gebäudes ergibt sich aus den Gebäudeherstellungskosten abzüglich möglicher Alterswertminderungen. Wie funktioniert das Ertragswertverfahren? Das Ertragswertverfahren kommt in erster Linie dann zum Einsatz, wenn die zu schätzende Immobilie nicht selbst genutzt, sondern vermietet wird. Der Sachwert spielt bei diesem Verfahren eine zweitrangige Rolle, stattdessen wird bewertet, wie viele Mieteinnahmen der Eigentümer der Immobilie erzielen kann. Mithilfe einer komplexen Formel, bei der unterschiedliche Faktoren, wie Instandhaltungskosten, Mieteinnahmen und der sogenannte Bodenwertverzinsungsbetrag berücksichtigt werden, berechnet der Gutachter den Ertragswert. Welche Unterlagen werden für die Wertermittlung benötigt? Sollten Sie den Wert Ihrer Immobilie bestimmen wollen, ist es wichtig, dass Sie alle dafür benötigten Unterlagen zur Verfügung haben. Die folgenden Unterlagen sollten Sie für eine Wertermittlung bereithalten: Grundriss der ImmobilieGrundbuchauszugWohnflächenberechnungFlurkarte und LageplanEnergieausweisBaubeschreibung / Baupläne Wer ermittelt den Wert eines Hauses? Der Verkehrswert wird in der Regel von einem Immobilienmakler oder Gutachter ermittelt. Muss die Verkehrswertbestimmung gerichtlich anerkannt werden, dann darf sie nur von einem anerkannten Immobiliengutachter durchgeführt werden. Außerdem muss der Sachverständige bei einem Verkehrswertgutachten immer die aktuellen Marktbedingungen berücksichtigen. Deshalb darf die Wertfindung nicht „mechanisch“ erfolgen. Was kostet das Ermitteln des Hauswerts? Der Preis für ein Wertgutachten hängt zum einen von dem zu erwartenden Hauswert und zum anderen vom Aufwand und vom Bewertungsverfahren ab. Immobiliengutachter können das Honorar für ein Gutachten frei festlegen. Eine Online-Bewertung reicht allerdings oft schon aus, um einen ersten Anhaltspunkt für den aktuellen Wert des Hauses zu erlangen. Ein Schnellcheck kann der Verkäufer mithilfe einer Online-Immobilienbewertung durchführen. Der aktuelle Wert der Immobilie am Markt kann dadurch zumindest annähernd ermittelt werden. Wie beeinflusst der Hauswert einen möglichen Verkaufspreis? Die Ermittlung des Hauswerts bildet eine wesentliche Grundlage, um einen geeigneten Angebotspreis für den Verkauf festlegen zu können. Der Verkaufspreis wird letzten Endes auch durch Angebot und Nachfrage bestimmt, weshalb der Hauswert nicht zwingend dem Verkaufspreis entspricht. Ein angemessener Angebotspreis ist jedoch entscheidend für den Verlauf des Verkaufsprozesses. Wie kann man den Hauswert verbessern? Der Verkehrswert einer Immobilie kann zum einen durch Instandhaltungsmaßnahmen und zu anderen durch Modernisierungsmaßnahmen verbessert werden. Dem entsprechend haben Sie als Immobilienbesitzer mehrere Möglichkeiten, den Wert Ihrer Immobilie zu steigern. Welche Instandhaltungsmaßnahmen können den Wert eines Hauses erhöhen? Bei Instandhaltungsmaßnahmen wird zwischen vorbeugenden und korrektiven Maßnahmen entschieden. Bei vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen handelt es sich beispielsweise um die Wartung der Heizung und der Lüftungsanlage der Immobilie. Auch die Wartung des Wasserfilters des Trinkwasseranschlusses und die regelmäßige Spülung der Entwässerungsleitungen sind Möglichkeiten, den Wert des Hauses langfristig zu erhalten. Dachreparaturen und die Entfernung von Verschmutzungen auf dem Dach sowie der Anstrich der Fassade sind ebenfalls Maßnahmen, die der Instandhaltung dienen und die den Wert Ihrer Immobilie verbessern können. Sollte Ihre Immobilie von Schädlingen befallen sein, ist es wichtig, dass Sie diesen Befall sofort beseitigen lassen, da er ansonsten langfristig die Bausubstanz schädigen könnte, was wiederum zu einer Wertminderung führen würde. Korrektive Instandhaltungsmaßnahmen dienen der Beseitigung von Mängeln am Haus, bevor diese zu größeren Schäden führen. So können Sie beispielsweise Risse in der Fassade beseitigen, lose Dachziegel befestigen oder Reparaturen an der Versorgungstechnik des Hauses vornehmen lassen. Wichtig ist, dass sowohl vorbeugende als auch korrektive Instandhaltungsmaßnahmen regelmäßig durchgeführt werden, um den Wert des Hauses langfristig zu erhalten und zu steigern. Wie steigert man den Hauswert mit Modernisierungsmaßnahmen? Neben regelmäßigen Instandhaltungsmaßnahmen sind Modernisierungsmaßnahmen eine gute Methode, um den Wert einer Immobilie zu steigern. Dabei stehen Ihnen als Hauseigentümer verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Wärmedämmung von Dach, Fenstern und WändenEinrichtung einer energieeffizienteren Heiztechnik (z. B. Brennwerttechnik)Legen neuer ElektroleitungenModernisierung des Badezimmers und der KücheSchallschutz erhöhenErweiterung des WohnraumsErneuerbare Energien (z. B. Solarthermieanlagen) Ein Schnellcheck: Die Online-Bewertung Mithilfe einer Online-Immobilienbewertung als neutrale Instanz kann der Hauseigentümer schnell und einfach seine eigene Einschätzung bezüglich des Immobilienwertes überprüfen. Ein Immobilien-Onlinerechner analysiert und vergleicht die Daten. Der Wert der Immobilie wird anhand mehrerer Kriterien ermittelt. Dazu zählen die Ausstattung, die Objektdaten, der Bauzustand, die individuellen Objektkriterien und die Modernisierungsmaßnahmen. Nutzen Sie die Online-Immobilienbewertung von KOMPASS und erfahren Sie jetzt kostenlos und unverbindlich den Wert Ihrer Immobilie:
Wohnungsbewertung
Wohnungsbewertung
Wenn darüber nachgedacht wird, die eigene Wohnung zu verkaufen, sollte diese im Vorfeld bewertet werden. In der Regel fällt die Bewertung deutlich einfacher aus als bei einem Haus, da weniger Fläche vorhanden ist. Allerdings sollten auch hierbei einige Punkte beachtet werden.  Wert einer Wohnung ermitteln Zunächst muss geschaut werden, wie hoch der Preis pro Quadratmeter ausfällt. Dieser Punkt spielt vor allem bei freien Wohnungen eine Rolle. Denn hier beurteilen die Käufer die Preiswürdigkeit nicht zuletzt anhand der Quadratmeterpreise. Beispielsweise kostet in Hamburg eine Bestandswohnung 3.500 Euro pro m², eine Neubauwohnung sogar bis zu 4.500 Euro pro m². Wenn der Quadratmeterpreis in einem Stadtteil bei etwa 2.000 Euro liegt, kann es trotzdem sein, dass die eigene Wohnung mit nur 1.200 Euro oder auch mit 3.000 Euro bewertet wird. Diese Abweichungen entstehen, weil bei der Bewertung eine Wohnung viele unterschiedliche Punkte berücksichtigt werden müssen. Und diese sorgen für einen Zu- oder Abschlag auf den Durchschnittspreis.  Diese Kriterien können dem Wohnungswert beeinflussen: Stadtteil und Mikrolage der WohnungBaujahr und ZustandStockwerk der WohnungGrundrissHelligkeit Zudem gibt es einige Erfahrungswerte, da jährlich viele Wohnungen verkauft werden. Dadurch lässt zum Beispiel anhand des Baujahrs eine Aussage über den Preis einer Wohnung machen. Dennoch ist die Bewertung eine komplizierte Angelegenheit, da viele unterschiedlichen Faktoren eine Rolle spielen.  Gemeinschaftseigentum beachten Ein Punkt, den es bei der Bewertung zu beachten gilt, ist mögliches Gemeinschaftseigentum. Denn nicht selten besitzen Eigentümer auch diverses Sondereigentum, wie zum Beispiel Anteile des Gesamtgebäudes oder der Anlagen. Ist dies auch bei der eigenen Wohnung der Fall, sollte dies beachtet werden, bevor sie verkauft wird. Denn mögliche Instandhaltungsrücklagen, ein eventueller Modernisierungsbedarf oder auch mögliche Rechtsstreitigkeiten in der Gemeinschaft können den Wert beeinflussen.  Wie unterscheidet sich der Wert einer vermieteten Wohnung von dem einer freien Wohnung? Bei einer vermieteten Wohnung wird der Wert vor allem durch die Höhe der Mieteinnahmen bestimmt. Daher sind sie in der Regel auch etwas weniger wert als freie Apartments. Denn der Eigentümer kann nicht frei über vermietete Wohnungen verfügen, wenn der Mieter einen unbefristeten Mietvertrag erhalten hat. In sehr guten Lagen kann der Preisabschlag bis zu 30 Prozent betragen.  Warum sollte die Bewertung von einem professionellen Makler durchgeführt werden? Zunächst einmal kennt sich ein professioneller Makler mit dem Thema aus und weiß, worauf es alles zu achten gilt. Hier ist es von Vorteil, wenn er gute Kenntnisse von dem lokalen Immobilienmarkt hat und sich auf den jeweiligen Objekttyp spezialisiert hat. Dann kann ein professioneller Makler bei einer Wohnungsbewertung sehr viel wert sein. Wichtig ist auch, dass er sich in der Region gut auskennt. Sobald mit dem Makler eine Besichtigung vereinbart wurde, werden alle relevanten Informationen zusammengetragen und anhand dieser dann eine Wohnungsbewertung vorgenommen. Alternativ kann diese auch von einem Sachverständigen durchgeführt werden.
Kosten beim Immobilienverkauf
Kosten beim Immobilienverkauf
Der Immobilienverkauf bringt oft einen satten Gewinn in die Haushaltskasse – ist aber auch mit einigen Kosten verbunden. Die folgende Übersicht klärt über die Kosten auf, die auf einen Verkäufer zukommen. Muss ich Maklerprovision bezahlen, wenn ich mit einem Makler verkaufe? Die Maklerprovision wird entweder zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt oder sie wird komplett vom Käufer gezahlt. Es gibt hierzu kein Gesetz sondern nur “übliche Vorgehensweisen je nach Bundesland und Region”, die aber in keinem Fall bindend durchgeführt werden. Viel mehr kommt es darauf an, ob es sich um ein begehrtes Objekt handelt, für das ein Käufer bereit ist, die volle Provision zu zahlen oder ob es eher ein schwer verkäufliches Haus ist, bei dem der Verkäufer die Maklerleistungen übernimmt. Wann muss ich Spekulationssteuer bezahlen? Wichtig als Vorab-Information: Wenn Sie Ihre Immobilie niemals vermietet haben, fällt auch keine Spekulationssteuer an. Bei einer ausschließlichen Eigennutzung ohne spekulative Absicht ist es auch nicht erforderlich, wie es fälschlicherweise im Volksmund heißt, dass man “mindestens drei Jahre” in der Immobilie gelebt haben muss. Somit sind die meisten Immobilienverkäufer von der Spekulationssteuer befreit. Spekulationssteuer Rechner: Prüfen Sie, ob beim Verkauf Spekulationssteuer anfällt Hat man die Immobilie vermietet und besitzt es unter 10 Jahre oder hat nach der Vermietung bis zum Verkaufspunkt nicht die “letzten 2 Silvester” darin gelebt (steuerliche Regelung zur Eigennutzung, die beiden vergangenen Jahre und das Verkaufsjahr), so muss man beim Verkauf Spekulationssteuer zahlen. Die Steuer fällt auf den beim Immobilienverkauf erzielten Gewinn an (nicht auf den Verkaufspreis) und wird individuell mit der Einkommenssteuererklärung bemessen. Weitere Kosten beim Immobilienverkauf Arbeiten an der Immobilie Bevor man eine Immobilie potenziellen Käufern zeigt, sollte man es zu einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis renovieren. Vorab: Finanziell wenig sinnvoll sind Renovierungsmaßnahmen, die in jedem Fall den Geschmack eines Interessenten treffen müssen und viel Geld kosten. Niemals sollten Badezimmer oder Küche erneuert werden. Hier einige Punkte in der Übersicht, die eventuell sinnvoll sind. Entrümpelung der Immobilie (besonders wenn man ein geerbtes Haus verkaufen möchte, Kosten individuell)Gartenarbeiten (können in Eigenleistung oder vom Profi erledigt werden)ggf. Streichen der Wände (Maler-oder in Eigenleistung)gründliche Reinigung des Hauses (Reinigungsfirma oder in Eigenleistung) Kosten für die VermarktungUm einen Immobilienverkauf erfolgreich zu gestalten, sind einige Maßnahmen zur Vermarktung auf professionellem Niveau erforderlich: Erstellung professioneller Fotos (am besten von einem Fotografen mit optimaler Ausstattung, Kosten ab ca. 500 € )Erstellung eines professionellen 360°-Rundgangs (ab ca. 500 €, je nach Größe des Objektes)Texten eines ansprechenden, umfangreichen ExposésVeröffentlichung des Angebotes auf Immobilienportalen (bei 6 Monaten Inseratslaufzeit ca. 500 € pro Inserat / Portal) Info: Alle Vermarktungskosten übernimmt bei Beauftragung der Immobilienmakler!
Mehrfamilienhaus verkaufen
Mehrfamilienhaus verkaufen
Ein Mehrfamilienhaus zu verkaufen, ist nach dem deutlichen Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Jahren derzeit häufig lohnenswert. Um einen angemessenen Verkaufserlös für ein Mehrfamilienhaus zu erzielen und zugleich Haftungsrisiken zu vermeiden, benötigen Verkäufer allerdings einen guten Marktüberblick, fundierte Fachkenntnisse und verkäuferisches Geschick. Wer ein Mehrfamilienhaus verkaufen möchte, der schaltet deshalb zumeist einen erfahrenen Immobilienmakler ein. Wir informieren Sie über die wichtigsten Besonderheiten, die beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses zu beachten sind. Das Wichtigste im ÜberblickMehrfamilienhaus verkaufen: Welche Immobilien zählen zu den Mehrfamilienhäusern?Mehrfamilienhaus verkaufen: Die BesonderheitenMehrfamilienhaus verkaufen: Hohe KomplexitätMehrfamilienhaus verkaufen: Einzelne Eigentumswohnungen oder der Immobilie als Ganzes?Vorkaufsrecht für Mieter einer EigentumswohnungVerkaufsstrategie: Wer kommt als Käufer eine Mehrfamilienhauses in Betracht?Privatinvestoren und ImmobilienunternehmenWas für den Erwerber eines Mehrfamilienhauses von Interesse istMehrfamilienhaus verkaufen: Ermittlung des Marktwertes Das Wichtigste im Überblick Nach dem langjährigen Anstieg der Immobilienpreise denken viele Eigentümer über den Verkauf ihres Mehrfamilienhauses nach.Der erfolgreiche Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Erfahrung auf dem Immobilienmarkt.Der Marktwert eines Mehrfamilienhauses wird üblicherweise nach dem Ertragswertverfahren ermittelt.Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses kann entweder als Ganzes oder nach entsprechender Aufteilung durch Veräußerung der einzelnen Eigentumswohnungen erfolgen.Als Interessenten für einen Kauf eines Mehrfamilienhauses kommen vor allem vermögende Privatinvestoren und Immobilienunternehmen in Betracht. Der Verkäufer eines Mehrfamilienhauses sollte sich deshalb auf die zu erwartenden Fragen dieser Zielgruppe sorgfältig vorbereiten. Mehrfamilienhaus verkaufen: Welche Immobilien zählen zu den Mehrfamilienhäusern? Zu den Mehrfamilienhäusern (MFH) gehören Immobilien unterschiedlicher Größe und Nutzung wie Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, die im Eigentum eines einzelnen Eigentümers oder einer Eigentümergemeinschaft stehen,Stadtvillen (freistehende Mehrfamilienhäuser in einer städtischen Umgebung) sowiegemischt zu Wohnzwecken und gewerblich genutzte Immobilien (Beispiel: Wohngebäude mit Ladenlokal im Erdgeschoss). Nicht zu den MFH zählen Einfamilienhäuser, die über eine Einliegerwohnung verfügen. Mehrfamilienhaus verkaufen: Die Besonderheiten Bei einem Verkauf von Mehrfamilienhäusern sind gegenüber dem Verkauf von Einfamilienhäusern oder Wohnungen einige Besonderheiten zu beachten. Mehrfamilienhaus verkaufen: Hohe Komplexität Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist komplexer als die Veräußerung einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses. Zu berücksichtigen sind die größere Anzahl von Mietern, die jeweils über individuelle Rechte gegenüber dem Vermieter verfügen,der besondere Interessentenkreis, der für den Erwerb eines Mehrfamilienhauses in Betracht kommt,das durchschnittlich höhere Finanzierungsvolumen, das den Käuferkreis einschränkt, die anspruchsvolle Ermittlung des Marktwertes eines Mehrfamilienhauses. Mehrfamilienhaus verkaufen: Einzelne Eigentumswohnungen oder der Immobilie als Ganzes? Der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses muss zudem über die wichtige Frage entscheiden, ob er die Immobilie als Ganzes oder die einzelnen Wohneinheiten als Eigentumswohnungen verkaufen möchte. Es kann sinnvoll sein, ein Mehrfamilienhaus zunächst in Eigentumswohnungen aufzuteilen und dann einen Verkauf der einzelnen Wohnungen vorzunehmen. Zwar ist der der Einzelverkauf der Wohnungen eines Mehrfamilienhauses aufwändiger als ein Verkauf des MFH als Ganzes.Zudem entstehen durch die Aufteilung zusätzliche Kosten für Notar und Grundbuchamt (erforderliche Abgeschlossenheitsbescheinigungen, Teilungserklärungen und Grundbucheinträge). Eigentümer teilen ihr Mehrfamilienhaus dennoch oft in Eigentumswohnungen auf, wenn sie annehmen, dass sich mit dem Einzelverkauf der Wohnungen ein deutlich höherer Verkaufserlös erzielen lässt als bei Veräußerung des Mehrfamilienhauses als Ganzes. Die einzelnen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses haben meistens unterschiedliche Marktwerte – je nach Wohnfläche, Besonderheiten des Grundrisses oder sonstigen Ausstattungsmerkmalen und nicht zuletzt auch im Hinblick auf das Stockwerk des Mehrfamilienhauses, in dem sie sich befinden. Rechtliche Voraussetzung für eine Aufteilung in Eigentumswohnung ist die Ausstellung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen. Mit einer Abgeschlossenheitsbescheinigung testiert die Bauaufsichtsbehörde, dass eine Eigentumswohnung baulich in sich abgeschlossen sind (wie von § 3 Absatz 2 Wohnungseigentumsgesetz, WEG gefordert). Abgeschlossenheit einer Wohnung bedeutet vor allem, dass sie über einen eigenen abschließbaren Eingang sowie über Wände und Decken verfügt.Zur Abgeschlossenheitsbescheinigung gehört als Anlage eine Bauzeichnung, aus der sich die Aufteilung des Gebäudes in Eigentumswohnungen ergibt (Aufteilungsplan, § 7 Absatz 4 WEG). Vorkaufsrecht für Mieter einer Eigentumswohnung Beachten Sie das Vorkaufsrecht für Mieter einer Eigentumswohnung!Der Mieter einer Eigentumswohnung hat ein Vorkaufsrecht (§ 577 Absatz 1 BGB). Schließt der Verkäufer eines Mehrfamilienhauses einen Kaufvertrag mit einem Dritten ab, so ist der Mieter daher berechtigt, zu den vereinbarten Konditionen als Käufer in den abgeschlossenen Vertrag einzutreten. Hingegen verfügen Mieter nicht über ein Vorkaufsrecht, wenn das Mehrfamilienhaus als Ganzes verkauft wird. TippEigentümer, die ein Zinshaus verkaufen möchten, sollten sich von einem fachkundigen Immobilienmakler sorgfältig beraten lassen, ob eine Aufteilung in Eigentumswohnungen im konkreten Fall sinnvoll ist. Verkaufsstrategie: Wer kommt als Käufer eine Mehrfamilienhauses in Betracht? Privatinvestoren und Immobilienunternehmen Aufgrund des gewöhnlich höheren Preises von Mehrfamilienhäusern kommt in der Regel nur ein begrenzter Interessentenkreis in Betracht. Als Käufer treten vor allem vermögende Privatinvestoren oder Immobiliengesellschaften auf, die über umfangreiche Erfahrung am Immobilienmarkt verfügen. Was für den Erwerber eines Mehrfamilienhauses von Interesse ist Für den Käufer eines Mehrfamilienhauses ist insbesondere die zu erwartende Rendite von Bedeutung. Das bedeutet, dass ein Investor insbesondere auf folgende Gesichtspunkte achten wird, auf die sich der Verkäufer daher sorgfältig vorbereiten sollte: baulicher Zustand des Gebäudes,in der Vergangenheit getätigte Renovierungs- und Sanierungsarbeiten,die aktuellen Mietverträge (insbesondere wegen der Höhe der vereinbarten Mieten, der für die einzelnen Mieter geltenden Kündigungsfristen und möglicherweise bereits erfolgter Kündigungen von Mietverträgen), eventuelle Mietrückstände und Mietkürzungen sowie deren Hintergründe,laufende rechtliche Auseinandersetzungen, die die Immobilie betreffen. TippSchon wegen der zu erwartenden Expertise potenzieller Käufer ist es für den Verkäufer eines Mehrfamilienhauses sinnvoll, sich von einem fachkundigen Immobilienmakler beraten und beim Verkauf begleiten zu lassen. Mehrfamilienhaus verkaufen: Ermittlung des Marktwertes Üblicherweise wird der Wert von Mehrfamilienhäusern (wie auch von gemischt genutzten Wohn- und Gewerbeimmobilien) nach dem Ertragswertverfahren ermittelt. Der Ertragswert (Verkehrswert) eines MFH ist die Summe aus Grundstückswert (Bodenwert) und Gebäudeertragswert.Für die Ermittlung des Grundstückswertes werden die Bodenrichtwerte herangezogen, die vom Gutachterausschuss der jeweiligen Gemeinde beziehungsweise des Landkreises festgelegt werden. Die Bodenrichtwerte spiegeln die innerhalb eines eingegrenzten Gebietes (Bodenrichtwertzone) in der Vergangenheit durchschnittlich erzielten Preise je Quadratmeter für bestimmte Grundstücks-Nutzungsarten. Der Grundstückswert ergibt sich durch Multiplikation des Bodenrichtwerts mit der Quadratmeter-Anzahl des Grundstücks.Dem Gebäudeertragswert liegen die Jahresmieten zugrunde, von denen die Bewirtschaftungskosten sowie eine Verzinsung auf den Bodenwert abzuziehen sind. Der sich daraus ergebende Jahresreinertrag wird mit einem bestimmten Faktor („Vervielfältiger“) multipliziert, um den Ertragswert der Immobilie festzustellen. Die Höhe des anzusetzenden Vervielfältigers hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab: die Lage der Immobilie,Angebot und Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern im Umkreis der zu veräußernden Immobilie, bestehende Mietbindungen, baulicher Zustand des Mehrfamilienhauses, die Restnutzungsdauer des Gebäudes, mit der bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung gerechnet werden kann. Während traditionell ein Vervielfältiger von 15 gewöhnlich als Obergrenze für die Bestimmung des Gebäudeertragswertes angesehen wurde, werden Mehrfamilienhäuser nach den Preisanstiegen für Immobilien der letzten Jahre teilweise zu Ertragswerten veräußert, denen ein Vervielfältiger von 25 oder sogar 30 zugrunde liegt. Nutzen Sie unser Bewertungstool zur Ermittlung des Marktwertes Ihres Mehrfamilienhauses! Der Ratgeberartikel Die Maklersuche – Eine knifflige Angelegenheit zeigt Ihnen auf, dass es nicht einfach ist, den richtigen Makler zu finden. Über die Vorteile einer Maklerempfehlung lesen Sie hier. Suchen Sie im KOMPASS Maklerfinder den richten Experten für Ihr Anliegen und lassen Sie sich von einem Immobilienmakler zu den in Ihrem lokalen Immobilienmarkt angemessenen Marktpreisen für Mehrfamilienhäuser beraten! In unserem Ratgeberartikel Hausverkauf: 7 Tipps die sie beachten sollten, erhalten Sie weitere Information, worauf es zu achten gilt, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen.
Fehler beim Immobilienverkauf: Das sollten Sie unbedingt vermeiden
Fehler beim Immobilienverkauf – Das sollten Sie vermeiden
Heute scheint der Verkauf einer Immobilie einfacher denn je. Onlineportale bieten jedem eine öffentliche Plattform, um die eigene Immobilie zu vermarkten. Außerdem gibt es viele digitale Anbieter, die mit Ihrem Spezialwissen Funktionen anbieten, die früher durch Immobilienmakler abgedeckt wurden. inzwischen auch Funktionen, die früher Spezialgebiete der Immobilienmakler waren. Dennoch gibt es viele Fehler beim Immobilienverkauf, die Sie für einen erfolgreichen Ablauf vermeiden sollten. Auf die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf gehen wir in diesem Artikel ein. Die 5 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf im Überblick Fehler beim Immobilienverkauf: Keine Geduld beim ImmobilienverkaufBewertung meiner Immobilie und fehlendes Wissen über den erzielbaren PreisesDie emotionale Bindung an die eigene ImmobilieFehlendes Netzwerk zum erfolgreichen Verkauf meiner ImmobilieFehler beim Immobilienverkauf: Falschen Makler auswählen Fehler beim Immobilienverkauf: Keine Geduld beim Immobilienverkauf Ein Immobilienverkauf ist zeitintensiv. Die Bewertung der eigenen Immobilie und die Beschaffung der notwendigen Dokumente nimmt genau wie die Erstellung eines ansprechenden Exposés viel Zeit in Anspruch. Außerdem ist die Bestimmung der Zielgruppe und der dazugehörigen Umsetzung der Marketingstrategie aufwandsträchtig. Über die Vorauswahl möglicher Käufer geht es weiter zur Organisation und Durchführung der Besichtigungen und die Prüfung der Bonität des Käufers. All diese Aufgaben kommen auf Sie zu, wenn Sie Ihre Immobilie privat verkaufen möchten. Der Aufwand dieser Aufgaben wird sehr oft unterschätzt. Folglich werden wichtige Aufgaben übersprungen, die für einen optimalen Verkauf notwendig sind. Die Konsequenz ist häufig ein Verkauf unter Marktwert oder eine sehr kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags. Bewertung meiner Immobilie und fehlendes Wissen über den erzielbaren Preises Für die Findung eines angemessenen Verkaufspreise sind diverse Faktoren, Unterlagen und Daten der Immobilie notwendig. Welche Dokumente brauche ich? Welche Daten sind für eine Preisfindung in Betracht zu ziehen? Welche Faktoren wirken sich auf den Verkaufspreis aus? Häufig wird nicht nur der Zeitaufwand unterschätzt, sondern es fehlt auch das notwendige Expertenwissen. Ein lokaler Makler bringt dieses Wissen mit. Mangelndes Know-how sorgt dafür, dass Sie keinen angemessenen Preis für Ihre Immobilie ermitteln können. Ihre Immobilie wird so durch Sie nicht vermarktbar bepreist und Sie warten lange auf potentielle Käufer. Die emotionale Bindung an die eigene Immobilie Das eigene Elternhaus, die erste gemeinsame Wohnung oder das Haus, in dem Sie viele persönliche Erinnerungen gemacht haben. Für viele Menschen ist ihre Immobilie mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Rückzugsort, ihr Zuhause, an dem vor allem Emotionen hängen. Wenn es dann darum geht, das eigene Zuhause zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer an dieser Emotionalität. Hieraus resultieren dann häufig unrealistische Preisvorstellungen und mangelnde Sachlichkeit. Fehlendes Netzwerk zum erfolgreichen Verkauf meiner Immobilie Ganz gleich bei welcher Aufgabe im Verlauf eines Verkaufsprozesses, Privatverkäufer haben meist keine guten Kontakte in die Branche. Genau wie das fehlende Expertenwissen können fehlende Kontakte dazu führen, dass Sie Ihre Immobilie unter Marktwert verkaufen. Schon bei der Bewertung Ihrer Immobilie ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen oder ausfindig zu machen. Falls Sie an einen unseriösen Anbieter geraten, laufen Sie Gefahr, Ihre Interessen nicht optimal vertreten zu wissen. Im Immobilienmarkt sind viele schwarze Schafe unterwegs und mittlerweile ist es sehr einfach geworden, Unterlagen zu manipulieren. Fehler beim Immobilienverkauf: Falschen Makler auswählen Die Bewertungen der vielen Onlineportale basieren oftmals nicht auf genügend Datenpunkten, um aussagekräftige Preisschätzungen zu tätigen. Das Ziel dieser Portale ist es, Sie durch eine hohe Bewertung zu einem Verkauf zu drängen und diesen Anbietern einen Alleinauftrag zuzugestehen. Bei KOMPASS nutzen wir eine Vielzahl von Datenquellen mit mehreren Millionen Datenpunkten, um den potentiellen Verkaufspreis möglichst genau vorab zu schätzen. Aus unserer Sicht führt zur genauen Bewertung Ihrer Immobilie allerdings kein Weg an einer Vor-Ort-Besichtigung durch einen lokalen Makler vorbei, der sich von der Bausubstanz und dem aktuellen Zustand Ihrer Immobilie ein Bild machen kann. Der Ratgeberartikel Die Maklersuche – Eine knifflige Angelegenheit zeigt Ihnen auf, dass es nicht einfach ist, den richtigen Makler zu finden. Über die Vorteile einer Maklerempfehlung lesen Sie hier. Wenn Sie daher sichergehen möchten, dass ein verlässlicher Partner vor Ort Ihre Immobilie bewertet und Ihnen die Vielzahl der herausfordernden Aufgaben abnimmt, nutzen Sie gern den KOMPASS Maklerfinder. Hier empfehlen wir nur Makler, die sich durch Ihre Expertise und eine insgesamt erfolgreiche Vermarktung von Immobilien auszeichnen.
Mehr anzeigen

Aktuelle Entwicklungen, Änderungen und Tipps direkt in Ihr Postfach

Es gelten die Datenschutzbestimmungen von KOMPASS