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Immobilie direkt bewerten

Immobilientrends, Tipps und Einblicke für Verkäufer und Käufer

Wohnungsbewertung
Wohnungsbewertung
Wenn darüber nachgedacht wird, die eigene Wohnung zu verkaufen, sollte diese im Vorfeld bewertet werden. In der Regel fällt die Bewertung deutlich einfacher aus als bei einem Haus, da weniger Fläche vorhanden ist. Allerdings sollten auch hierbei einige Punkte beachtet werden.  Wert einer Wohnung ermitteln Zunächst muss geschaut werden, wie hoch der Preis pro Quadratmeter ausfällt. Dieser Punkt spielt vor allem bei freien Wohnungen eine Rolle. Denn hier beurteilen die Käufer die Preiswürdigkeit nicht zuletzt anhand der Quadratmeterpreise. Beispielsweise kostet in Hamburg eine Bestandswohnung 3.500 Euro pro m², eine Neubauwohnung sogar bis zu 4.500 Euro pro m². Wenn der Quadratmeterpreis in einem Stadtteil bei etwa 2.000 Euro liegt, kann es trotzdem sein, dass die eigene Wohnung mit nur 1.200 Euro oder auch mit 3.000 Euro bewertet wird. Diese Abweichungen entstehen, weil bei der Bewertung eine Wohnung viele unterschiedliche Punkte berücksichtigt werden müssen. Und diese sorgen für einen Zu- oder Abschlag auf den Durchschnittspreis.  Diese Kriterien können dem Wohnungswert beeinflussen: Stadtteil und Mikrolage der WohnungBaujahr und ZustandStockwerk der WohnungGrundrissHelligkeit Zudem gibt es einige Erfahrungswerte, da jährlich viele Wohnungen verkauft werden. Dadurch lässt zum Beispiel anhand des Baujahrs eine Aussage über den Preis einer Wohnung machen. Dennoch ist die Bewertung eine komplizierte Angelegenheit, da viele unterschiedlichen Faktoren eine Rolle spielen.  Gemeinschaftseigentum beachten Ein Punkt, den es bei der Bewertung zu beachten gilt, ist mögliches Gemeinschaftseigentum. Denn nicht selten besitzen Eigentümer auch diverses Sondereigentum, wie zum Beispiel Anteile des Gesamtgebäudes oder der Anlagen. Ist dies auch bei der eigenen Wohnung der Fall, sollte dies beachtet werden, bevor sie verkauft wird. Denn mögliche Instandhaltungsrücklagen, ein eventueller Modernisierungsbedarf oder auch mögliche Rechtsstreitigkeiten in der Gemeinschaft können den Wert beeinflussen.  Wie unterscheidet sich der Wert einer vermieteten Wohnung von dem einer freien Wohnung? Bei einer vermieteten Wohnung wird der Wert vor allem durch die Höhe der Mieteinnahmen bestimmt. Daher sind sie in der Regel auch etwas weniger wert als freie Apartments. Denn der Eigentümer kann nicht frei über vermietete Wohnungen verfügen, wenn der Mieter einen unbefristeten Mietvertrag erhalten hat. In sehr guten Lagen kann der Preisabschlag bis zu 30 Prozent betragen.  Warum sollte die Bewertung von einem professionellen Makler durchgeführt werden? Zunächst einmal kennt sich ein professioneller Makler mit dem Thema aus und weiß, worauf es alles zu achten gilt. Hier ist es von Vorteil, wenn er gute Kenntnisse von dem lokalen Immobilienmarkt hat und sich auf den jeweiligen Objekttyp spezialisiert hat. Dann kann ein professioneller Makler bei einer Wohnungsbewertung sehr viel wert sein. Wichtig ist auch, dass er sich in der Region gut auskennt. Sobald mit dem Makler eine Besichtigung vereinbart wurde, werden alle relevanten Informationen zusammengetragen und anhand dieser dann eine Wohnungsbewertung vorgenommen. Alternativ kann diese auch von einem Sachverständigen durchgeführt werden.
Kosten beim Immobilienverkauf
Kosten beim Immobilienverkauf
Der Immobilienverkauf bringt oft einen satten Gewinn in die Haushaltskasse – ist aber auch mit einigen Kosten verbunden. Die folgende Übersicht klärt über die Kosten auf, die auf einen Verkäufer zukommen. Muss ich Maklerprovision bezahlen, wenn ich mit einem Makler verkaufe? Die Maklerprovision wird entweder zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt oder sie wird komplett vom Käufer gezahlt. Es gibt hierzu kein Gesetz sondern nur “übliche Vorgehensweisen je nach Bundesland und Region”, die aber in keinem Fall bindend durchgeführt werden. Viel mehr kommt es darauf an, ob es sich um ein begehrtes Objekt handelt, für das ein Käufer bereit ist, die volle Provision zu zahlen oder ob es eher ein schwer verkäufliches Haus ist, bei dem der Verkäufer die Maklerleistungen übernimmt. Wann muss ich Spekulationssteuer bezahlen? Wichtig als Vorab-Information: Wenn Sie Ihre Immobilie niemals vermietet haben, fällt auch keine Spekulationssteuer an. Bei einer ausschließlichen Eigennutzung ohne spekulative Absicht ist es auch nicht erforderlich, wie es fälschlicherweise im Volksmund heißt, dass man “mindestens drei Jahre” in der Immobilie gelebt haben muss. Somit sind die meisten Immobilienverkäufer von der Spekulationssteuer befreit. Spekulationssteuer Rechner: Prüfen Sie, ob beim Verkauf Spekulationssteuer anfällt Hat man die Immobilie vermietet und besitzt es unter 10 Jahre oder hat nach der Vermietung bis zum Verkaufspunkt nicht die “letzten 2 Silvester” darin gelebt (steuerliche Regelung zur Eigennutzung, die beiden vergangenen Jahre und das Verkaufsjahr), so muss man beim Verkauf Spekulationssteuer zahlen. Die Steuer fällt auf den beim Immobilienverkauf erzielten Gewinn an (nicht auf den Verkaufspreis) und wird individuell mit der Einkommenssteuererklärung bemessen. Weitere Kosten beim Immobilienverkauf Arbeiten an der Immobilie Bevor man eine Immobilie potenziellen Käufern zeigt, sollte man es zu einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis renovieren. Vorab: Finanziell wenig sinnvoll sind Renovierungsmaßnahmen, die in jedem Fall den Geschmack eines Interessenten treffen müssen und viel Geld kosten. Niemals sollten Badezimmer oder Küche erneuert werden. Hier einige Punkte in der Übersicht, die eventuell sinnvoll sind. Entrümpelung der Immobilie (besonders wenn man ein geerbtes Haus verkaufen möchte, Kosten individuell)Gartenarbeiten (können in Eigenleistung oder vom Profi erledigt werden)ggf. Streichen der Wände (Maler-oder in Eigenleistung)gründliche Reinigung des Hauses (Reinigungsfirma oder in Eigenleistung) Kosten für die VermarktungUm einen Immobilienverkauf erfolgreich zu gestalten, sind einige Maßnahmen zur Vermarktung auf professionellem Niveau erforderlich: Erstellung professioneller Fotos (am besten von einem Fotografen mit optimaler Ausstattung, Kosten ab ca. 500 € )Erstellung eines professionellen 360°-Rundgangs (ab ca. 500 €, je nach Größe des Objektes)Texten eines ansprechenden, umfangreichen ExposésVeröffentlichung des Angebotes auf Immobilienportalen (bei 6 Monaten Inseratslaufzeit ca. 500 € pro Inserat / Portal) Info: Alle Vermarktungskosten übernimmt bei Beauftragung der Immobilienmakler!
Mehrfamilienhaus verkaufen
Mehrfamilienhaus verkaufen
Ein Mehrfamilienhaus zu verkaufen, ist nach dem deutlichen Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Jahren derzeit häufig lohnenswert. Um einen angemessenen Verkaufserlös für ein Mehrfamilienhaus zu erzielen und zugleich Haftungsrisiken zu vermeiden, benötigen Verkäufer allerdings einen guten Marktüberblick, fundierte Fachkenntnisse und verkäuferisches Geschick. Wer ein Mehrfamilienhaus verkaufen möchte, der schaltet deshalb zumeist einen erfahrenen Immobilienmakler ein. Wir informieren Sie über die wichtigsten Besonderheiten, die beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses zu beachten sind. Das Wichtigste im ÜberblickMehrfamilienhaus verkaufen: Welche Immobilien zählen zu den Mehrfamilienhäusern?Mehrfamilienhaus verkaufen: Die BesonderheitenMehrfamilienhaus verkaufen: Hohe KomplexitätMehrfamilienhaus verkaufen: Einzelne Eigentumswohnungen oder der Immobilie als Ganzes?Vorkaufsrecht für Mieter einer EigentumswohnungVerkaufsstrategie: Wer kommt als Käufer eine Mehrfamilienhauses in Betracht?Privatinvestoren und ImmobilienunternehmenWas für den Erwerber eines Mehrfamilienhauses von Interesse istMehrfamilienhaus verkaufen: Ermittlung des Marktwertes Das Wichtigste im Überblick Nach dem langjährigen Anstieg der Immobilienpreise denken viele Eigentümer über den Verkauf ihres Mehrfamilienhauses nach.Der erfolgreiche Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Erfahrung auf dem Immobilienmarkt.Der Marktwert eines Mehrfamilienhauses wird üblicherweise nach dem Ertragswertverfahren ermittelt.Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses kann entweder als Ganzes oder nach entsprechender Aufteilung durch Veräußerung der einzelnen Eigentumswohnungen erfolgen.Als Interessenten für einen Kauf eines Mehrfamilienhauses kommen vor allem vermögende Privatinvestoren und Immobilienunternehmen in Betracht. Der Verkäufer eines Mehrfamilienhauses sollte sich deshalb auf die zu erwartenden Fragen dieser Zielgruppe sorgfältig vorbereiten. Mehrfamilienhaus verkaufen: Welche Immobilien zählen zu den Mehrfamilienhäusern? Zu den Mehrfamilienhäusern (MFH) gehören Immobilien unterschiedlicher Größe und Nutzung wie Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, die im Eigentum eines einzelnen Eigentümers oder einer Eigentümergemeinschaft stehen,Stadtvillen (freistehende Mehrfamilienhäuser in einer städtischen Umgebung) sowiegemischt zu Wohnzwecken und gewerblich genutzte Immobilien (Beispiel: Wohngebäude mit Ladenlokal im Erdgeschoss). Nicht zu den MFH zählen Einfamilienhäuser, die über eine Einliegerwohnung verfügen. Mehrfamilienhaus verkaufen: Die Besonderheiten Bei einem Verkauf von Mehrfamilienhäusern sind gegenüber dem Verkauf von Einfamilienhäusern oder Wohnungen einige Besonderheiten zu beachten. Mehrfamilienhaus verkaufen: Hohe Komplexität Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist komplexer als die Veräußerung einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses. Zu berücksichtigen sind die größere Anzahl von Mietern, die jeweils über individuelle Rechte gegenüber dem Vermieter verfügen,der besondere Interessentenkreis, der für den Erwerb eines Mehrfamilienhauses in Betracht kommt,das durchschnittlich höhere Finanzierungsvolumen, das den Käuferkreis einschränkt, die anspruchsvolle Ermittlung des Marktwertes eines Mehrfamilienhauses. Mehrfamilienhaus verkaufen: Einzelne Eigentumswohnungen oder der Immobilie als Ganzes? Der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses muss zudem über die wichtige Frage entscheiden, ob er die Immobilie als Ganzes oder die einzelnen Wohneinheiten als Eigentumswohnungen verkaufen möchte. Es kann sinnvoll sein, ein Mehrfamilienhaus zunächst in Eigentumswohnungen aufzuteilen und dann einen Verkauf der einzelnen Wohnungen vorzunehmen. Zwar ist der der Einzelverkauf der Wohnungen eines Mehrfamilienhauses aufwändiger als ein Verkauf des MFH als Ganzes.Zudem entstehen durch die Aufteilung zusätzliche Kosten für Notar und Grundbuchamt (erforderliche Abgeschlossenheitsbescheinigungen, Teilungserklärungen und Grundbucheinträge). Eigentümer teilen ihr Mehrfamilienhaus dennoch oft in Eigentumswohnungen auf, wenn sie annehmen, dass sich mit dem Einzelverkauf der Wohnungen ein deutlich höherer Verkaufserlös erzielen lässt als bei Veräußerung des Mehrfamilienhauses als Ganzes. Die einzelnen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses haben meistens unterschiedliche Marktwerte – je nach Wohnfläche, Besonderheiten des Grundrisses oder sonstigen Ausstattungsmerkmalen und nicht zuletzt auch im Hinblick auf das Stockwerk des Mehrfamilienhauses, in dem sie sich befinden. Rechtliche Voraussetzung für eine Aufteilung in Eigentumswohnung ist die Ausstellung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen. Mit einer Abgeschlossenheitsbescheinigung testiert die Bauaufsichtsbehörde, dass eine Eigentumswohnung baulich in sich abgeschlossen sind (wie von § 3 Absatz 2 Wohnungseigentumsgesetz, WEG gefordert). Abgeschlossenheit einer Wohnung bedeutet vor allem, dass sie über einen eigenen abschließbaren Eingang sowie über Wände und Decken verfügt.Zur Abgeschlossenheitsbescheinigung gehört als Anlage eine Bauzeichnung, aus der sich die Aufteilung des Gebäudes in Eigentumswohnungen ergibt (Aufteilungsplan, § 7 Absatz 4 WEG). Vorkaufsrecht für Mieter einer Eigentumswohnung Beachten Sie das Vorkaufsrecht für Mieter einer Eigentumswohnung!Der Mieter einer Eigentumswohnung hat ein Vorkaufsrecht (§ 577 Absatz 1 BGB). Schließt der Verkäufer eines Mehrfamilienhauses einen Kaufvertrag mit einem Dritten ab, so ist der Mieter daher berechtigt, zu den vereinbarten Konditionen als Käufer in den abgeschlossenen Vertrag einzutreten. Hingegen verfügen Mieter nicht über ein Vorkaufsrecht, wenn das Mehrfamilienhaus als Ganzes verkauft wird. TippEigentümer, die ein Zinshaus verkaufen möchten, sollten sich von einem fachkundigen Immobilienmakler sorgfältig beraten lassen, ob eine Aufteilung in Eigentumswohnungen im konkreten Fall sinnvoll ist. Verkaufsstrategie: Wer kommt als Käufer eine Mehrfamilienhauses in Betracht? Privatinvestoren und Immobilienunternehmen Aufgrund des gewöhnlich höheren Preises von Mehrfamilienhäusern kommt in der Regel nur ein begrenzter Interessentenkreis in Betracht. Als Käufer treten vor allem vermögende Privatinvestoren oder Immobiliengesellschaften auf, die über umfangreiche Erfahrung am Immobilienmarkt verfügen. Was für den Erwerber eines Mehrfamilienhauses von Interesse ist Für den Käufer eines Mehrfamilienhauses ist insbesondere die zu erwartende Rendite von Bedeutung. Das bedeutet, dass ein Investor insbesondere auf folgende Gesichtspunkte achten wird, auf die sich der Verkäufer daher sorgfältig vorbereiten sollte: baulicher Zustand des Gebäudes,in der Vergangenheit getätigte Renovierungs- und Sanierungsarbeiten,die aktuellen Mietverträge (insbesondere wegen der Höhe der vereinbarten Mieten, der für die einzelnen Mieter geltenden Kündigungsfristen und möglicherweise bereits erfolgter Kündigungen von Mietverträgen), eventuelle Mietrückstände und Mietkürzungen sowie deren Hintergründe,laufende rechtliche Auseinandersetzungen, die die Immobilie betreffen. TippSchon wegen der zu erwartenden Expertise potenzieller Käufer ist es für den Verkäufer eines Mehrfamilienhauses sinnvoll, sich von einem fachkundigen Immobilienmakler beraten und beim Verkauf begleiten zu lassen. Mehrfamilienhaus verkaufen: Ermittlung des Marktwertes Üblicherweise wird der Wert von Mehrfamilienhäusern (wie auch von gemischt genutzten Wohn- und Gewerbeimmobilien) nach dem Ertragswertverfahren ermittelt. Der Ertragswert (Verkehrswert) eines MFH ist die Summe aus Grundstückswert (Bodenwert) und Gebäudeertragswert.Für die Ermittlung des Grundstückswertes werden die Bodenrichtwerte herangezogen, die vom Gutachterausschuss der jeweiligen Gemeinde beziehungsweise des Landkreises festgelegt werden. Die Bodenrichtwerte spiegeln die innerhalb eines eingegrenzten Gebietes (Bodenrichtwertzone) in der Vergangenheit durchschnittlich erzielten Preise je Quadratmeter für bestimmte Grundstücks-Nutzungsarten. Der Grundstückswert ergibt sich durch Multiplikation des Bodenrichtwerts mit der Quadratmeter-Anzahl des Grundstücks.Dem Gebäudeertragswert liegen die Jahresmieten zugrunde, von denen die Bewirtschaftungskosten sowie eine Verzinsung auf den Bodenwert abzuziehen sind. Der sich daraus ergebende Jahresreinertrag wird mit einem bestimmten Faktor („Vervielfältiger“) multipliziert, um den Ertragswert der Immobilie festzustellen. Die Höhe des anzusetzenden Vervielfältigers hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab: die Lage der Immobilie,Angebot und Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern im Umkreis der zu veräußernden Immobilie, bestehende Mietbindungen, baulicher Zustand des Mehrfamilienhauses, die Restnutzungsdauer des Gebäudes, mit der bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung gerechnet werden kann. Während traditionell ein Vervielfältiger von 15 gewöhnlich als Obergrenze für die Bestimmung des Gebäudeertragswertes angesehen wurde, werden Mehrfamilienhäuser nach den Preisanstiegen für Immobilien der letzten Jahre teilweise zu Ertragswerten veräußert, denen ein Vervielfältiger von 25 oder sogar 30 zugrunde liegt. Nutzen Sie unser Bewertungstool zur Ermittlung des Marktwertes Ihres Mehrfamilienhauses! Der Ratgeberartikel Die Maklersuche – Eine knifflige Angelegenheit zeigt Ihnen auf, dass es nicht einfach ist, den richtigen Makler zu finden. Über die Vorteile einer Maklerempfehlung lesen Sie hier. Suchen Sie im KOMPASS Maklerfinder den richten Experten für Ihr Anliegen und lassen Sie sich von einem Immobilienmakler zu den in Ihrem lokalen Immobilienmarkt angemessenen Marktpreisen für Mehrfamilienhäuser beraten! In unserem Ratgeberartikel Hausverkauf: 7 Tipps die sie beachten sollten, erhalten Sie weitere Information, worauf es zu achten gilt, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen.
Immobilienbewertung
Immobilienwert Rechner mit Sofortergebnis
Viele Anlässe bieten sich für eine Bewertung der Immobilie, darunter zum Beispiel die Trennung vom Ehepartner, eine unangenehme Erbauseinandersetzung, eine bevorstehende Versteigerung oder Verkauf bzw. Ankauf eines Wohnobjektes sowie für eine simple Vermögensfeststellung. Die Wertermittlung erfolgt in der Regel durch einen unabhängigen Gutachter. Dies ist relevant, denn die Wertermittlung einer Immobilie kann als Dokument gelegentlich auch gegenüber steuerlichen und gerichtlichen Belangen sowie gegenüber Versicherungen notwendig sein. Wovon hängt der Immobilienpreis ab? Der Immobilienpreis wird von vielerlei Dingen beeinflusst. Die Bausubstanz des Wohnobjektes und der Modernisierungsstand bezüglich Wärmedämmung, Wärmeeffizienz usw. sind ebenso Einfluss nehmend auf den Immobilienpreis wie natürlich auch die Lage und die Größe des Objektes. Hierbei kommt das Vergleichswertverfahren zum Zuge. So vergleicht man Immobilien diesbezüglich nach möglichst vielen Punkten, die ähnlich sind mit dem zu verkaufenden Objekt. Der Fokus liegt in solchen Fällen auf der Umgebung, der vorhandenen Infrastruktur, dem Baujahr, dem Zustand und der Objektart. Der Immobilienpreis ist auch abhängig davon, ob die Immobilie in der Stadt oder in der Provinz liegt. Innerhalb einer Stadt gibt es bevorzugte und weniger beliebte Viertel, das wiederum nimmt einen enormen Einfluss auf den aktuellen Wert/Preis einer Immobilie. Der Immobilienpreis ist nicht zuletzt auch vom Lärmpegel in der Umgebung abhängig. Je ruhiger die Immobilie liegt und je leichter Ballungszentren zu erreichen sind, desto höher steigt der Wert des Gebäudes oder der Wohnung.  Warum ist die Wertermittlung im Vorfeld des Verkaufs besonders wichtig? Die Bewertung einer Immobilie ist für den Verkäufer immer nur im Vorfeld interessant. Die Immobilienbewertung ist ausschlaggebend dafür, wie viel das Objekt beim Verkauf wert ist. Nach der Wertung der Immobilie richtet sich schlussendlich der effektive Verkaufspreis. Doch nicht nur bezogen auf den Angebotspreis ist die Bewertung der Immobilie unverzichtbar, auch Fehlkalkulationen und daraus bedingte Verluste beim Verkauf des Objektes können so vermieden werden. Zudem spielt der Zeitfaktor eine große Rolle, denn wird eine Immobilie nicht zu einem adäquaten Preis angeboten, kann dies auf längere Zeit potenzielle Käufer abschrecken.  Was gilt es bei einer Immobilienbewertung zu beachten? Bei der Bewertung wird der Verkehrswert des Hauses oder der Wohnung mithilfe von bautechnischen, betriebswirtschaftlichen und juristischen Sachkenntnissen ermittelt. Die Bewertung von Immobilien wird von Maklern oder professionellen Sachverständigen durchgeführt. Bei der Bewertung von Wohnobjekten sieht die Wertermittlungsverordnung drei Verfahren vor. Das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren und das Ertragswertverfahren. Der Anlass sowie die Nutzung und die Art des Objektes sind meist verantwortlich dafür, welches Verfahren herangezogen wird.  Ein professioneller Makler sollte die Bewertung der Immobilie durchführen Der Verkauf einer Immobilie ist schon schwer genug, den Wert der betreffenden Immobilie sachgemäß zu ermitteln, erfordert Geduld, Kompetenz, allerlei Fachkenntnisse und langjährige Erfahrungen auf dem Immobilienmarkt. Ein Laie vermag den Wert zwar ungefähr abzuschätzen, doch zwischen einem Abschätzen und der punktgenauen Wertermittlung eines Wohnobjektes liegen Welten. Nur ein Profi kennt alle nötigen Faktoren, die letztendlich in puncto Verkauf zu einer zu erwartenden Geldsumme führen. Bei der Wertermittlung der Immobilie ist der Makler nicht nur ein wichtiger Ansprechpartner, sondern zudem ein Berater und Aufklärer der gegenwertigen Sachlage. Denn das Blaue vom Himmel zu versprechen, nützt bei einer auf Fakten und Daten bezogenen Ermittlung und Bewertung einer Immobilie keinem.
Fehler beim Immobilienverkauf: Das sollten Sie unbedingt vermeiden
Fehler beim Immobilienverkauf – Das sollten Sie vermeiden
Heute scheint der Verkauf einer Immobilie einfacher denn je. Onlineportale bieten jedem eine öffentliche Plattform, um die eigene Immobilie zu vermarkten. Außerdem gibt es viele digitale Anbieter, die mit Ihrem Spezialwissen Funktionen anbieten, die früher durch Immobilienmakler abgedeckt wurden. inzwischen auch Funktionen, die früher Spezialgebiete der Immobilienmakler waren. Dennoch gibt es viele Fehler beim Immobilienverkauf, die Sie für einen erfolgreichen Ablauf vermeiden sollten. Auf die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf gehen wir in diesem Artikel ein. Die 5 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf im Überblick Fehler beim Immobilienverkauf: Keine Geduld beim ImmobilienverkaufBewertung meiner Immobilie und fehlendes Wissen über den erzielbaren PreisesDie emotionale Bindung an die eigene ImmobilieFehlendes Netzwerk zum erfolgreichen Verkauf meiner ImmobilieFehler beim Immobilienverkauf: Falschen Makler auswählen Fehler beim Immobilienverkauf: Keine Geduld beim Immobilienverkauf Ein Immobilienverkauf ist zeitintensiv. Die Bewertung der eigenen Immobilie und die Beschaffung der notwendigen Dokumente nimmt genau wie die Erstellung eines ansprechenden Exposés viel Zeit in Anspruch. Außerdem ist die Bestimmung der Zielgruppe und der dazugehörigen Umsetzung der Marketingstrategie aufwandsträchtig. Über die Vorauswahl möglicher Käufer geht es weiter zur Organisation und Durchführung der Besichtigungen und die Prüfung der Bonität des Käufers. All diese Aufgaben kommen auf Sie zu, wenn Sie Ihre Immobilie privat verkaufen möchten. Der Aufwand dieser Aufgaben wird sehr oft unterschätzt. Folglich werden wichtige Aufgaben übersprungen, die für einen optimalen Verkauf notwendig sind. Die Konsequenz ist häufig ein Verkauf unter Marktwert oder eine sehr kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags. Bewertung meiner Immobilie und fehlendes Wissen über den erzielbaren Preises Für die Findung eines angemessenen Verkaufspreise sind diverse Faktoren, Unterlagen und Daten der Immobilie notwendig. Welche Dokumente brauche ich? Welche Daten sind für eine Preisfindung in Betracht zu ziehen? Welche Faktoren wirken sich auf den Verkaufspreis aus? Häufig wird nicht nur der Zeitaufwand unterschätzt, sondern es fehlt auch das notwendige Expertenwissen. Ein lokaler Makler bringt dieses Wissen mit. Mangelndes Know-how sorgt dafür, dass Sie keinen angemessenen Preis für Ihre Immobilie ermitteln können. Ihre Immobilie wird so durch Sie nicht vermarktbar bepreist und Sie warten lange auf potentielle Käufer. Die emotionale Bindung an die eigene Immobilie Das eigene Elternhaus, die erste gemeinsame Wohnung oder das Haus, in dem Sie viele persönliche Erinnerungen gemacht haben. Für viele Menschen ist ihre Immobilie mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Rückzugsort, ihr Zuhause, an dem vor allem Emotionen hängen. Wenn es dann darum geht, das eigene Zuhause zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer an dieser Emotionalität. Hieraus resultieren dann häufig unrealistische Preisvorstellungen und mangelnde Sachlichkeit. Fehlendes Netzwerk zum erfolgreichen Verkauf meiner Immobilie Ganz gleich bei welcher Aufgabe im Verlauf eines Verkaufsprozesses, Privatverkäufer haben meist keine guten Kontakte in die Branche. Genau wie das fehlende Expertenwissen können fehlende Kontakte dazu führen, dass Sie Ihre Immobilie unter Marktwert verkaufen. Schon bei der Bewertung Ihrer Immobilie ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen oder ausfindig zu machen. Falls Sie an einen unseriösen Anbieter geraten, laufen Sie Gefahr, Ihre Interessen nicht optimal vertreten zu wissen. Im Immobilienmarkt sind viele schwarze Schafe unterwegs und mittlerweile ist es sehr einfach geworden, Unterlagen zu manipulieren. Fehler beim Immobilienverkauf: Falschen Makler auswählen Die Bewertungen der vielen Onlineportale basieren oftmals nicht auf genügend Datenpunkten, um aussagekräftige Preisschätzungen zu tätigen. Das Ziel dieser Portale ist es, Sie durch eine hohe Bewertung zu einem Verkauf zu drängen und diesen Anbietern einen Alleinauftrag zuzugestehen. Bei KOMPASS nutzen wir eine Vielzahl von Datenquellen mit mehreren Millionen Datenpunkten, um den potentiellen Verkaufspreis möglichst genau vorab zu schätzen. Aus unserer Sicht führt zur genauen Bewertung Ihrer Immobilie allerdings kein Weg an einer Vor-Ort-Besichtigung durch einen lokalen Makler vorbei, der sich von der Bausubstanz und dem aktuellen Zustand Ihrer Immobilie ein Bild machen kann. Der Ratgeberartikel Die Maklersuche – Eine knifflige Angelegenheit zeigt Ihnen auf, dass es nicht einfach ist, den richtigen Makler zu finden. Über die Vorteile einer Maklerempfehlung lesen Sie hier. Wenn Sie daher sichergehen möchten, dass ein verlässlicher Partner vor Ort Ihre Immobilie bewertet und Ihnen die Vielzahl der herausfordernden Aufgaben abnimmt, nutzen Sie gern den KOMPASS Maklerfinder. Hier empfehlen wir nur Makler, die sich durch Ihre Expertise und eine insgesamt erfolgreiche Vermarktung von Immobilien auszeichnen.
Wohnung verkaufen: Tipps zum Wohnungsverkauf in 2019
Wohnung verkaufen 2019 – Kompletter Leitfaden
Eine Wohnung in 2019 erfolgreich zu verkaufen, erfordert eine gründliche Planung und eine professionelle Umsetzung aller erforderlichen Teilschritte. Wir informieren Sie über die wichtigsten Fragen beim Verkauf einer Wohnung und zeigen auf, in welchen Schritten Sie beim Verkauf vorgehen sollten. Das Wichtigste im Überblick Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren stark gestiegen.Etliche Wohnungseigentümer planen deshalb den Verkauf ihrer Wohnung zu einem für sie geeigneten Zeitpunkt.Ein erfolgreicher Immobilienverkauf setzt insbesondere einen marktgerechten Angebotspreis, gute Marktkenntnisse, eine sorgfältig ausgearbeitete Verkaufsstrategie, eine überzeugende Präsentation der Wohnung sowie professionell geführte Verkaufsverhandlungen voraus.Da bei einem Wohnungsverkauf vieles zu beachten ist, sollten Wohnungseigentümer im Regelfall auf die Expertise eines mit den regionalen Marktverhältnissen vertrauten Immobilienmaklers zurückgreifen. Inhaltsverzeichnis Wohnung verkaufen in 2019: Den richtigen Zeitpunkt findenMögliche Verkaufsmotive eines WohnungseigentümersDie Situation am Immobilienmarkt berücksichtigenZehnjährige Spekulationsfrist in die Überlegungen einfließen lassenGibt es einen “besten Verkaufszeitpunkt” innerhalb eines Kalenderjahres?Ausreichend Zeit für den Verkauf einplanenWohnung vermieten oder verkaufen in 2019: Wichtige Vorüberlegung vor der VerkaufsentscheidungWas ist rentabler: Vermieten oder verkaufen?Falls Verkauf: Eigentumswohnung vermietet oder unvermietet verkaufen?Wohnung verkaufen in 2019: Verkaufsstrategie entwickelnAuswahl der Käufer-ZielgruppeEinen realistischen Wohnungswert ermitteln: Grundlage für den AngebotspreisIst eine Renovierung vor dem Verkauf sinnvoll?Wohnung verkaufen in 2019: Vollständige Unterlagen zusammenstellenSuche nach Kaufinteressenten: Präsentation der EigentumswohnungExposé erstellenWohnungsbesichtigungenWohnung verkaufen in 2019: Kaufvertrag abschließenWohnung verkaufen in 2019: Privat oder mit Makler? Wohnung verkaufen in 2019: Den richtigen Zeitpunkt finden Der “richtige” Verkaufszeitpunkt hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab. Mögliche Verkaufsmotive eines Wohnungseigentümers Verkaufsmotive des Eigentümers einer Wohnung ergeben sich häufig aus der persönlichen Lebenssituation. Ausschlaggebend für einen Verkaufsentschluss sind oft berufliche Veränderungen,Veränderungen des räumlichen Lebensmittelpunktes (Umzug oder Auswanderung),Veränderungen der familiären Situation (Heirat, Familiengründung, Auszug von Kindern oder Scheidung),Krankheit oder Alter,eine finanzielle Engpass-Situation (beispielsweise, wenn eine beim Erwerb einer Wohnung abgeschlossene Baufinanzierung nicht mehr bedient werden kann) oderVerkaufsmotive, die sich aus Besonderheiten der Lage einer Wohnung ergeben. Insbesondere bei einem Umzug oder bei einer Scheidung sind Immobilieneigentümer zumeist an einer schnellen Veräußerung ihrer Wohnung interessiert. Bei der Vergrößerung einer Familie oder beim Auszug von Kindern verändert sich der Wohnbedarf, so dass zumindest auf mittlere Sicht ein Verkauf der bisherigen Wohnung in Betracht kommt. Auch die Lage einer Wohnung kann die Entscheidung über den Verkaufszeitpunkt beeinflussen. So wird ein Eigentümer den Verkaufszeitpunkt eher hinausschieben, wenn günstige Prognosen zur weiteren Entwicklung eines Wohngebietes vorliegen. Bei schlechten oder sich verschlechternden Rahmenbedingungen wird der Eigentümer hingegen einen beschleunigten Verkauf anstreben. Wichtig für Wohnungsverkäufer:Steht nur wenig Zeit für den Verkauf zur Verfügung, so besteht aufgrund des dann möglicherweise entstehenden Verkaufsdruck die Gefahr, dass sich die Verhandlungsposition des Eigentümers verschlechtert und deshalb nur ein geringerer Verkaufserlös für die Wohnung erzielt werden kann. Die Situation am Immobilienmarkt berücksichtigen Die regionale und lokale Marktsituation hat großen Einfluss sowohl auf die Verkaufsentscheidung als auch auf den Verkaufszeitpunkt: Eine gute Konjunkturlage und niedrige Zinsen gehen zumeist Hand in Hand mit einer hohen Nachfrage nach Wohnungsimmobilien. Aufgrund einer bei guten Wirtschaftsaussichten höheren Investitionsbereitschaft sind oft sehr gute Verkaufspreise auch für Eigentumswohnungen zu erzielen.Steigt das allgemeine Zinsniveau hingegen, so werden für Kapitalanleger andere Anlageformen zunehmend interessant. Außerdem reduzieren höhere Zinsen für Baufinanzierungskredite das Kaufinteresse von Interessenten, die einen Immobilienkredit als Fremdfinanzierung benötigen. Bei einer schwächeren Konjunktur lässt gewöhnlich auch die Nachfrage nach Immobilien nach, so dass sich auch für Wohnungen häufig nur etwas niedrigere Preise erzielen lassen. Lesen Sie in unserem Ratgeber zum Unterschied zwischen Käufermarkt und Verkäufermarkt mehr darüber, wie die Marktsituation Einfluss auf den erzielbaren Preis hat. Zehnjährige Spekulationsfrist in die Überlegungen einfließen lassen Wird eine Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf wieder veräußert, so ist ein erzielter Gewinn zum persönlichen Einkommensteuersatz der Veräußerers zu versteuern (Spekulationssteuer). Dies gilt ausnahmslos bei fremdvermieteten Wohnungen.Bewohnte der Eigentümer die Wohnung hingegen selbst, dann fällt bei einem Verkauf keine Spekulationssteuer an. Hierfür ist allerdings erforderlich, dass der Wohnungseigentümer seine Immobilie in den drei vor dem Verkauf liegenden Kalenderjahren ununterbrochen und ausschließlich zu Wohnzwecken nutzte. Da auch angefangene Kalenderjahre angerechnet werden, kann im Einzelfall bereits eine Selbstnutzung von etwas mehr als einem Jahr für die Befreiung von der Spekulationssteuer ausreichend sein. Der Eigentümer sollte die für ihn geltende Spekulationsfrist bei der Auswahl des Verkaufszeitpunktes stets berücksichtigen, um finanzielle Nachteile zu vermeiden. Mit dem KOMPASS Spekulationssteuer-Rechner können Sie leicht ermitteln, ob für den Verkauf Ihrer Wohnung Spekulationssteuer anfällt oder nicht: Gibt es einen “besten Verkaufszeitpunkt” innerhalb eines Kalenderjahres? Eine bestimmte beste Jahreszeit gibt es für den Verkauf einer Eigentumswohnung nicht. Der Verkauf einer Wohnung ist grundsätzlich ganzjährig möglich. Die Präsentation einer Wohnung und die Durchführung von Wohnungsbesichtigungen lässt sich allerdings leichter in den helleren Monaten eines Jahres durchführen. Die für ein Exposé bestimmten Fotografien wirken freundlicher, wenn sie bei hellem Tageslicht und vielleicht sogar in einer frühlingshaften Atmosphäre aufgenommen wurden. In unserem Ratgeber zu diesem Thema erhalten Sie noch genauere Informationen zum besten Verkaufszeitpunkt für eine Immobilie. Ausreichend Zeit für den Verkauf einplanen Planen Sie genug Zeit für den Verkauf Ihrer Wohnung ein. Berücksichtigen Sie ausreichende Zeiträume für Unvorhergesehenes. Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses lässt sich nie exakt vorhersehen, sondern hängt von vielen Einflussgrößen ab, wie zum Beispiel Angebot von und Nachfrage nach Wohnungen in der jeweiligen Lage, Größe, Ausstattung und Preiskategorie sowiedie Entwicklung des Zinsniveaus und die allgemeine Wirtschaftslage. Einige Wohnungsverkäufe gelingen innerhalb von 40 bis 70 Tagen, bei anderen Objekten erstrecken sich die Verkaufsbemühungen vielleicht über ein halbes Jahr. Wohnung vermieten oder verkaufen in 2019: Wichtige Vorüberlegung vor der Verkaufsentscheidung Was ist rentabler in 2019: Vermieten oder verkaufen? Oft zögern Eigentümer einen Verkauf hinaus – insbesondere dann, wenn emotionale Bindungen an eine langjährige Wohnung bestehen. Meist ist eine Vermietung in wirtschaftlicher Hinsicht weniger vorteilhaft als der Verkauf einer Wohnung. Falls Verkauf: Eigentumswohnung vermietet oder unvermietet verkaufen? Ein Anlass zum Verkauf einer vermieteten Wohnung kann sich für den Eigentümer ergeben, wenn der Mieter auszieht. Mit dem Auszug wird die Immobilie für einen größeren Käuferkreis interessant. Hintergrund:Grundsätzlich ist es leichter, eine nicht vermietete Wohnung zu verkaufen. Für eine unvermietete Wohnung lassen sich bis zu 30 Prozent höhere Verkaufspreise als bei einer vermieteten Wohnung erzielen, da als Käufer sowohl Selbstnutzer als auch Kapitalanleger in Betracht kommen. Eine vermietete Wohnung ist als Kaufobjekt überwiegend für Kapitalanleger von Interesse. Ein Käufer, der die Eigennutzung einer noch vermieteten Wohnung anstrebt, muss die Mieterschutzgesetze beachten und zunächst den bestehenden Mietvertrag wegen Eigenbedarfs oder aus einem anderen besonderen Grund kündigen (zum Beispiel wegen erheblicher Mietrückstände).Käufer einer unvermieteten Wohnung verfügen dagegen über größere Gestaltungsspielräume hinsichtlich der Entscheidung über Eigennutzung und Fremdnutzung.Kapitalanleger, die eine leerstehende Eigentumswohnung vermieten möchten, können einen neuen Mieter entsprechend ihren persönlichen Vorstellungen auswählen und außerdem den Mietpreis (im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen) neu festlegen. Wohnung verkaufen in 2019: Verkaufsstrategie entwickeln Auswahl der Käufer-Zielgruppe Die Entwicklung einer optimalen Verkaufsstrategie setzt voraus, dass sich der Verkäufer sich über die von ihm gewählte Zielgruppe im Klaren ist, an deren Motiven und Bedürfnissen sich die alle weiteren Verkaufsbemühungen ausrichten. Ehepaare und Lebenspartner suchen oft kleine bis mittelgroße Wohnungen in zentralen städtischen Lagen oder am Stadtrand. Dabei kommen sowohl Wohnungen mit Umbaumöglichkeiten als auch bereits bezugsfertige Eigentumswohnungen in Betracht. Familien bevorzugen mittelgroße oder große bezugsfertige Wohnungen, die über einen soliden Qualitätsstandard verfügen. Alle Räume einer Familienwohnung sollten vom Flur aus zugänglich sein. Gewünscht ist außerdem ein ausreichend großer Wohn- und Ess-Bereich. Als Lage präferieren Familien Außenbezirke und Vorstädte. Senioren erwerben gerne bezugsfertige Wohnungen sowohl in städtischen Lagen als auch am Stadtrand. Eine Wohnung für Senioren sollte vorzugsweise ebenerdig liegen und vor allem barrierefrei ausgestaltet sind. Von besonderer Bedeutung ist für Senioren eine von der Wohnung aus gut erreichbare Infrastruktur. Einen realistischen Wohnungswert ermitteln: Grundlage für den Angebotspreis Starker Anstieg der Quadratmeterpreise für EigentumswohnungenDer mittlere Kaufpreis für Wohnungen (Medianwert) stieg von 2.240 Euro je Quadratmeter (2016) auf 2.710 Euro (2018). Die Quadratmeter-Preise für Eigentumswohnungen weisen jedoch eine große Bandbreite auf. Preisunterschiede bestehen insbesondere hinsichtlich Region, Lage einer Wohnung im unmittelbaren räumlichen Umfeld,Baujahr, Wohnungsgröße, Ausstattung, Erhaltungszustand undVermietungsstatus. Während die meisten Wohnungsangebote auf Quadratmeter-Preisvorstellungen zwischen 2.000 und 4.000 Euro basieren, sind manche Eigentumswohnungen auch bereits zu weniger als 1.500 Euro je Quadratmeter, andere wiederum erst bei Geboten oberhalb von 6.000 Euro erhältlich. Bestimmte Wohnungsmerkmale sind für Kaufinteressenten von besonderem Interesse: BaujahrBeliebt sind bei Wohnungsinteressenten neben Neubauwohnungen insbesondere Eigentumswohnungen aus der Gründerzeit. In den 1950er bis 1970er Jahren erstellte Wohnungen stoßen hingegen häufig auf eine geringere Nachfrage und werden zu eher unterdurchschnittlichen Preisen gehandelt. StockwerkErdgeschoss-Wohnungen sind zwar bei einigen Zielgruppen (zum Beispiel: bei Senioren) beliebt. Andere Interessentengruppen ziehen aber teils aus Sicherheitsgründen, teils auch bei eingeschränkter Helligkeit oder wegen eines größeren Heizaufwandes Wohnungen in höheren Etagen vor. Garten, Terrasse und BalkonWohnungen, die über eine Terrasse oder einen Balkon verfügen oder zu denen ein Garten gehört, erzielen Preisaufschlägen von teilweise mehreren hundert Euro. Anzahl der RäumeWährend Familien eher etwas größere Wohnungen nachfragen, hat der Trend zu einer höheren Anzahl von Single-Haushalten einen verstärkten Bedarf an kleineren Wohneinheiten geschaffen. Wie den Wert einer Eigentumswohnung ermitteln?Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren (bei regionalen Unterschieden) besonders stark gestiegen. Wichtige Hinweise auf das regionale Preisniveau gibt der Immobilienpreisspiegel der jeweiligen Gemeinde. Wichtig für die Festlegung eines erfolgversprechenden Angebotspreises ist die vorherige Ermittlung eines realistischen Marktwertes einer Wohnung: Wer von unrealistisch hohen Quadratmeterpreisen ausgeht, dem wird es kaum gelingen, ausreichend viele Interessenten anzusprechen und den Verkauf erfolgreich abzuschließen.Wer hingegen mit zu niedrigen Preise agiert, der verkauft seine Wohnung unter Wert. Verfahren bei der Wertermittlung von WohnungenFür die Wertermittlung von Wohnungen kommen hauptsächlich zwei Verfahren in Betracht. Das Vergleichswertverfahren greift auf Kaufpreise zurück, die für vergleichbare Wohnungen in derselben Region in der Vergangenheit gezahlt wurden.Das Sachwertverfahren kommt zur Anwendung, wenn vergleichbare Objekte als Datengrundlage nicht zur Verfügung stehen. Mehr zu den verschiedenen Verfahren der Wertermittlung erfahren Sie in unserem Ratgeber Bewertungsverfahren bei Immobilien – Wann welche Art von Immobilienbewertung benötigt wird. Unser benutzerfreundliches Online-Bewertungstool unterstützt Sie bei der Ermittlung eines marktgerechten Preises für Ihre Eigentumswohnung und bei Ihren Verkaufsbemühungen. Bei der Einschätzung des Wertes Ihrer Eigentumswohnung sollten Sie auf die Expertise eines erfahrenen Immobilienmakler zurückgreifen. Erst auf der Grundlage einer fundierten Wertermittlung vor Ort können Sie entscheiden, ob Sie Ihre Wohnung tatsächlich verkaufen möchten. Ist eine Renovierung vor dem Verkauf sinnvoll? Möglicherweise lohnt sich vor der Veräußerung der Wohnung eine Renovierung, um die Verkaufsaussichten zu verbessern. Eine generelle, auf alle Verkaufsfälle zutreffende Empfehlung zur Durchführung von Renovierungsmaßnahmen lässt sich allerdings nicht geben. Die Entscheidung über Art und Umfang der möglichen Renovierungsmaßnahmen ergibt sich nicht zuletzt aus der gewählten Zielgruppe. Über die Zweckmäßigkeit einer Renovierung entscheidet eine Abwägung zwischen den in Frage stehenden Renovierungskosten und der Erhöhung des Verkaufspreises, die aufgrund der Qualitätsverbesserung der Wohnung durchsetzbar erscheint. Oft ergibt der Vergleich von Kostenaufwand und möglichem Zusatznutzen, dass eine Renovierung nicht sinnvoll ist. Erst dann, wenn eine Renovierung den Verkauf erst ermöglichen würde oder wenn die Renovierung zu einer überproportionalen Erhöhung des Kaufpreises führt, ist eine Renovierung für den Verkäufer einer Wohnung sinnvoll.Manche Kaufinteressenten bevorzugen einen weniger hohen Kaufpreis und nehmen dafür Abstriche beim Renovierungsstatus in Kauf. Über eventuell zu tätigende Renovierungsarbeiten und Umgestaltungen möchten diese Wohnungskäufer zu einem späteren Zeitpunkt in eigener Verantwortung entscheiden.Andere Interessenten suchen eine Wohnung mit gehobener Ausstattung und in perfektem Zustand. Ist der Verkauf der Wohnung auf einen anspruchsvollen Interessentenkreis ausgerichtet, dann kann eine sorgfältige Renovierung sinnvoll sein.Zuweilen lohnt sich auch die Renovierung einzelner Wohnungsbestandteile, während anderes nicht renoviert wird. Noch mehr Informationen darüber, wie sich Renovierungen auf den Verkaufspreis von Immobilien auswirken, lesen Sie in unserem Ratgeberartikel Renovierungen, die sich beim Verkauf auszahlen. Wohnung verkaufen in 2019: Vollständige Unterlagen zusammenstellen Bevor Sie Ihre Wohnung am Markt präsentieren oder Interessenten ansprechen, müssen Sie zunächst alle notwendigen Unterlagen zusammenstellen. Nur so können Sie Fragen von Kaufinteressenten sofort umfassend beantworten, Zeitverzögerungen vermeiden und ein möglichst unterbrechungsfreies Verkaufsverfahren sicherstellen. Ohnehin besteht für Sie als Verkäufer einer Eigentumswohnung die gesetzliche Verpflichtung, einen Energieausweis erstellen zu lassen und dem Kaufinteressenten auf Verlangen vorzulegen. Zu den beim Verkauf einer Wohnung erforderlichen Unterlagen gehören insbesondere Auszug aus dem Wohnungsgrundbuch,Teilungserklärung (einschließlich Aufteilungsplan),Gemeinschaftsordnung,Grundrisszeichnung der Wohnung,Kubaturberechnung (Angabe des umbauten Raums),Nachweis der Gebäudeversicherung,Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen,Wohngeldabrechnung,Energieausweis undMietvertrag (falls die Wohnung vermietet ist). Suche nach Kaufinteressenten: Präsentation der Eigentumswohnung Nachdem die Verkaufsentscheidung getroffen wurde, beginnt die zielgerichtete Suche nach Kaufinteressenten und die Präsentation der Wohnung auf den dafür geeignet erscheinenden Kommunikationskanälen. Exposé erstellen Das zentrale Instrument zur Bewerbung Ihrer Wohnung ist das Wohnungs-Exposé. Ein aussagekräftiges Exposé enthält professionell gestaltete Fotografien Ihrer Wohnung sowie in Textform alle wesentlichen weiteren Informationen: Baujahr des Gebäudes, in dem sich die Wohnung befindet,Zustand der Wohnung,Anzahl der Räume,Quadratmeterzahl,Grundriss,besondere Ausstattungsmerkmale wie Terrasse, Balkon, Kellerabteil, Dachboden, Stellplatz oder Garage,Nebenkosten,Wohnumfeld und Infrastruktur (Schulen und Kindergärten, Ärzte und Apotheker, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindungen, Kulturangebote) Das Exposé wird entsprechend den Interessen der gewählten Zielgruppe ausgestaltet. Kapitalanleger erwarten zum Beispiel Informationen über die Vermietung der Wohnung und über die zu erwartende Rendite. Wohnungsbesichtigungen Die Besichtigungen der Wohnung werden idealerweise als Termine mit einzelnen Kaufinteressenten organisiert. Ist eine Wohnung jedoch vermietet, so ist auf die Belange des Mieters Rücksicht zu nehmen. Die Termine sind bei einer vermieteten Eigentumswohnung nur in einer begrenzten Anzahl zulässig und müssen mit dem Mieter abgestimmt werden. Besonderheit beim Verkauf einer Wohnung: GemeinschaftseigentumWer am Kauf einer Eigentumswohnung interessiert ist, der stellt Fragen nicht nur zur Wohnung selbst (zum sogenannten „Sondereigentum“), sondern auch zum Gemeinschaftseigentum, an dem auch andere Eigentümer beteiligt sind und an dem gemeinschaftliche Nutzungsrechte bestehen. Zum Gemeinschaftseigentum gehören beispielsweise Decken, Fundament, Dach, tragende Innenwände, Außenwände,Eingangstüren, Briefkastenanlage, Treppenhaus, Flure und Aufzüge,Gemeinschaftsräume,Garagen und Parkplätze, Außenanlagen (Innenhof oder Garten). Wohnung verkaufen in 2019: Kaufvertrag abschließen Möchte ein Interessent die Wohnung erwerben, so wird der Kaufpreis ausgehandelt. Fällt die Prüfung der Bonität des Kaufinteressenten positiv aus, so steht dem Abschluss eines Kaufvertrages nichts mehr im Wege. Ein von den Vertragsparteien zu bestimmender Notar setzt den Kaufvertrag auf und beurkundet ihn in einem gemeinsamen Termin mit den Vertragsparteien. Die weitere Abwicklung, insbesondere die Änderungen im Wohnungsgrundbuch, erfolgen auf Veranlassung des Notars durch das Grundbuchamt. Zug um Zug gegen Eintragung des Wohnungseigentums für den Käufer erhalten Sie als Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis. Wohnung verkaufen in 2019: Privat oder mit Makler? Der erfolgreiche Verkauf einer Eigentumswohnung erfordert ein hohes Maß an Expertise und Erfahrung. Wer sich zutraut, einen marktgerechten Angebotspreis zu ermitteln, die Wohnung professionell zu bewerben und zu präsentieren sowie zielgerichtete Verkaufsverhandlungen erfolgreich abzuschließen, der kann durchaus einen Privatverkauf ohne Einschaltung eines Maklers durchführen. Ein erfahrener Immobilienmakler unterstützt Sie während des gesamten Verkaufsprozesses professionell bei der Durchführung zahlreicher wichtiger Aufgaben: marktgerechte Bewertung einer EigentumswohnungEntwicklung einer individuellen VerkaufsstrategieUnterstützung bei der Beschaffung notwendiger Unterlagen (Beispiel: Energieausweis)Bewerbung und Präsentation der Wohnung (Erstellung von Exposé und Inseraten)Beantwortung von telefonischen und E-Mail-Anfragen von InteressentenOrganisation und Durchführung von BesichtigungenFührung von Verkaufsverhandlungen Beschaffung von Finanzierungsunterlagen für KaufinteressentenÜberprüfung der Bonität von KaufinteressentenOrganisation und Begleitung des Notartermins Nach unseren Erfahrungen ist die Einschaltung eines Immobilienmaklers zumeist empfehlenswert, um sich umfassende Expertise zu den regionalen Marktverhältnissen sowie zu einer professionellen Vorgehensweise bei der Vermarktung der Wohnung zu sichern. Außerdem zeigen viele Studien, dass die Verkaufspreise bei einem Verkauf mit Makler höher ausfallen, als wenn Sie versuchen, ohne einen Makler zu verkaufen. Nutzen Sie den KOMPASS Maklerfinder, um eine Maklerempfehlung für den Verkauf Ihrer Wohnung zu erhalten: Nutzen Sie außerdem gern unser Online-Bewertungstool, um einen marktgerechten Angebotspreis für Ihre Wohnung zu ermitteln. Zögern Sie nicht, sich durch einen erfahrenen Immobilienmakler unterstützen zu lassen!
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