sold
Immobilie direkt bewerten

Immobilientrends, Tipps und Einblicke für Verkäufer und Käufer

Wohnungsbewertung
Wohnungsbewertung online und Wohnungsverkauf – Das sollten Sie beachten
Wenn Sie darüber nachdenken, Ihre Eigentumswohnung zu verkaufen, sollten Sie diese im Vorfeld bewerten lassen. In der Regel fällt die Bewertung deutlich einfacher aus als bei einem Haus, da weniger Fläche vorhanden ist. Allerdings sollten Sie trotzdem einige wichtige Punkte beachten. Eine Wohnung richtig zu verkaufen, ist nicht unbedingt einfach. Wie findet man den richtigen Käufer? Welchen Preis kann ich erzielen? Brauche ich einen Makler? Alle unsere Tipps finden Sie in diesem Ratgeber. Wohnung direkt kostenlos online bewerten – Nutzen Sie die Online-Immobilienbewertung von KOMPASS und erfahren Sie gratis und unverbindlich den aktuellen Wert Ihrer Wohnung Inhalt Den Wert einer Wohnung ermitteln Gemeinschaftseigentum beachtenUnterschied: Vermietete Wohnung und freie WohnungWelche Vorteile hat die Bewertung durch einen Makler?Welche Hindernisse kann ein Wohnungsverkauf mit sich bringen?Welche Unterlagen werden benötigt?Wann ist ein guter Verkaufszeitpunkt?Kosten beim Verkauf einer Eigentumswohnung Den Wert einer Wohnung ermitteln Zunächst muss geschaut werden, wie hoch der Preis pro Quadratmeter ausfällt. Dieser Punkt spielt vor allem bei freistehenden Wohnungen eine Rolle. Denn hier beurteilen die Käufer die Preiswürdigkeit nicht zuletzt anhand der Quadratmeterpreise. Beispielsweise kostet in Hamburg eine Bestandswohnung 3.500 Euro pro m², eine Neubauwohnung sogar bis zu 4.500 Euro pro m². Wenn der Quadratmeterpreis in einem Stadtteil bei etwa 2.000 Euro liegt, kann es trotzdem sein, dass die eigene Wohnung mit nur 1.200 Euro oder auch mit 3.000 Euro bewertet wird. Diese Abweichungen entstehen, weil bei der Bewertung einer Wohnung viele unterschiedliche Punkte berücksichtigt werden müssen. Diese sorgen für einen Zu- oder Abschlag auf den Durchschnittspreis. Ein professioneller Makler oder Sachverständiger ermittelt der Verkehrswert einer Eigentumswohnung mithilfe verschiedener Bewertungsverfahren. Die drei gängigen Bewertungsverfahren sind das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. Beim Wohnungsverkauf eignet sich in der Regel das Vergleichswertverfahren am besten. Zudem gibt es zahlreiche Erfahrungswerte, da jährlich viele Wohnungen verkauft werden. Dadurch lässt sich zum Beispiel anhand des Baujahrs eine Aussage über den Preis einer Wohnung machen. Dennoch ist die Bewertung eine komplizierte Angelegenheit, da viele unterschiedlichen Faktoren eine Rolle spielen. Einer der wichtigsten Faktoren, die den Verkaufspreis einer Eigentumswohnung beeinflussen, ist die Lage. Diese unterteilt sich in die sogenannte Mikrolage und die sogenannte Makrolage. Bei der Mikrolage handelt es sich um das direkte Umfeld der Immobilie. Die Makrolage ist die regionale Umgebung. Die folgenden weiteren Kriterien können unter anderem den Wohnungswert beeinflussen: Baujahr und ZustandAusstattungStockwerk der WohnungGrundrissHelligkeitAnzahl der ZimmerGarten / Balkon Gemeinschaftseigentum beachten Ein Punkt, den es bei der Bewertung zu beachten gilt, ist mögliches Gemeinschaftseigentum. Denn nicht selten besitzen Eigentümer auch diverses Sondereigentum, wie zum Beispiel Anteile des Gesamtgebäudes oder der Anlagen. Ist dies auch bei der eigenen Wohnung der Fall, sollte es vor einem Verkauf beachtet werden. Denn mögliche Instandhaltungsrücklagen, ein eventueller Modernisierungsbedarf oder auch mögliche Rechtsstreitigkeiten in der Gemeinschaft können den Wert beeinflussen. Unterschied: Vermietete Wohnung und freie Wohnung Bei einer vermieteten Wohnung wird der Wert vor allem durch die Höhe der Mieteinnahmen bestimmt. Daher sind vermietete Wohnungen in der Regel auch etwas weniger wert als freie Apartments. In sehr guten Lagen kann der Preisabschlag bis zu 30 Prozent betragen. Ein weiterer Vorteil freier Wohnungen ist, dass diese nicht nur für Kapitalanleger interessant sind, sondern, dass auch Eigennutzer zu den Kaufinteressenten gehören können. Einzig und allein in Gebieten, in denen zuverlässige Mieter schwer zu finden sind, kann eine vermietete Wohnung einen höheren Wert haben als eine freistehende. Wenn Sie eine vermietete Eigentumswohnung verkaufen möchten, sollten Sie im Vorfeld das Vorkaufsrecht der Mieter prüfen. Wurde die Wohnung eines Mieters nach dessen Einzug in Wohneigentum umgewandelt und wird diese Wohnung nun durch Sie als Eigentümer verkauft, verfügt der Mieter über das sogenannte Vorkaufsrecht. Sie müssen den Mieter über das Vorkaufsrecht informieren. Danach hat der Mieter zwei Monate Zeit, dieses Recht in Anspruch zu nehmen. Auch das Mietrecht der Mieter sollten Sie vor dem Verkauf prüfen, da es gegebenenfalls auch den potenziellen Käufer beeinflusst. Besitzt der Mieter der Eigentumswohnung ein unbefristetes Dauerwohnrecht, kann der neue Eigentümer dieses nicht aufheben, denn ein Verkauf hat keinen Einfluss auf das lebenslange Wohnrecht eines Mieters. Welche Vorteile hat die Bewertung durch einen Makler? Ein professioneller Makler kennt sich mit der Bewertung von Immobilien aus und weiß, worauf es zu achten gilt. Ein lokaler Makler hat den Vorteil, dass er gute Kenntnisse von dem lokalen Immobilienmarkt hat und sich in Ihrer Region gut auskennt. Im besten Fall hat er sich darüber hinaus auf den jeweiligen Objekttyp spezialisiert. Bedenken Sie außerdem, dass ein Makler genau wie Sie an einem hohen Verkaufspreis interessiert ist, da seine Provision davon abhängt. Sobald mit dem Makler eine Besichtigung vereinbart wurde, werden alle relevanten Informationen zusammengetragen und anhand dieser dann eine Wohnungsbewertung vorgenommen. Der Makler wendet hierzu verschiedene Immobilienbewertungsverfahren an. Alternativ kann die Bewertung auch von einem Sachverständigen durchgeführt werden. Welche Hindernisse kann ein Wohnungsverkauf mit sich bringen? Oft schrecken potenzielle Käufer zurück, da sie nicht gewillt sind, die Gemeinschaftseigentumsanteile mit zu erwerben. Viele Interessenten merken oft auch erst bei einer Besichtigung, dass Ihnen die Wohnung zu klein, zu dunkel oder anderweitig ungeeignet erscheint. Die Suche nach dem idealen Käufer ist ein typisches Problem beim Verkaufen einer Wohnung. Diese Arbeit können Sie durch einen vertrauenswürdigen Makler an Ihrer Seite erledigen lassen. Außerdem kann sich der gesamte Prozess – also von der Entscheidung, die Wohnung zu verkaufen, bis hin zum Notartermin – in die Länge ziehen. Zum Beispiel, weil aufgrund der aktuellen Marktlage wenige Interessenten für Ihre Wohnung zu finden sind oder wenn Sie einen Käufer finden, dieser erst eine Bank für die Finanzierung finden muss. Wenn Sie Ihre Wohnung mithilfe eines Maklers verkaufen, behält dieser für Sie den Überblick und arrangiert jegliche Termine rund um den Verkauf. Außerdem berät er Sie, welche Vermarktungsstrategie für den von Ihnen gewünschten Verkaufszeitraum am besten passt. Nicht nur für Sie tut der Makler viel: Einige Immobilienmakler sind ebenfalls auch Finanzierungsberater und können Ihrem Käufer die mühsame Suche nach einer finanzierenden Bank abnehmen. So ist sichergestellt, dass der gesamte Prozess reibungslos, komplikationsfrei und ohne Stress verläuft. Welche Unterlagen werden benötigt? Der Wohnungsverkauf muss nach gesetzlichen Bestimmungen und Regelungen erfolgen. Der Makler kennt die geltenden Vorschriften und Pflichten, die ein Wohnungsverkäufer zu beachten hat. Es sind Dokumente erforderlich, die sowohl den Verkäufer als auch den Käufer schützen sollen. Sie müssen unter anderem den Grundriss und die Teilungserklärung vorlegen. Eine Brandversicherungsurkunde und der Grundbuchauszug sind ebenfalls vonnöten. Außerdem sind Sie als Eigentümer beim Verkauf verpflichtet, einen Energieausweis vorzulegen. Eine Baubeschreibung kann hilfreich sein, sofern diese vorhanden ist. Die notwendigen Unterlagen dienen vornehmlich dem potenziellen Käufer. So bekommt er von der Eigentumswohnung ein möglichst genaues Bild. Außerdem benötigt der Kaufinteressent die Unterlagen für die Finanzierung bei der Bank. Wann ist ein guter Verkaufszeitpunkt? Sofern eine Renovierung Sinn macht, sollte vor dem Verkauf saniert und renoviert werden. Die anfallenden Kosten sollten sich bei einem hohen Verkaufspreis der Immobilie rentieren. Eine Eigentumswohnung zu verkaufen, lohnt sich vor allem dann, wenn die Nachfrage groß ist. Sind die Zinsen bei der Bank niedrig, so wollen viele Personen in Immobilien investieren. Dies kommt dem Verkäufer einer Immobilie zugute, da er sein Eigentum besser und schneller an den Käufer bringen kann. Mehr zum richtigen Zeitpunkt für einen Immobilienverkauf erfahren Sie in unserem Ratgeber zum Thema Zeitpunkt für Immobilienverkauf: Wann ist der beste?. Verkäufer sollten den Wohnungsmarkt schon weit im Voraus beobachten, um mögliche Auf- und Abschwünge prognostizieren zu können und so den optimalen Verkaufszeitpunkt bestimmen zu können. Kosten beim Verkauf einer Eigentumswohnung In der Regel zählt der Verkauf einer Wohnung zu den Veräußerungsgeschäften und somit besteht die Steuerpflicht. Es gibt jedoch Ausnahmen bei der Spekulationssteuer, sofern der Verkäufer vorab selbst in der Wohnung gelebt hat. Die Maklerkosten werden entweder vom Käufer, vom Verkäufer oder von beiden gemeinsam getragen. Die Notarkosten müssen Sie als Verkäufer zum Teil übernehmen, sofern der Käufer diese nicht vollständig übernimmt. Bei der Grunderwerbssteuer müssen Sie dann einspringen, wenn der Käufer nicht gewillt ist, diese zu übernehmen. Als Verkäufer der Eigentumswohnung müssen Sie die Kosten für den notwendigen Energieausweis und den Grundbuchauszug zu 100 Prozent übernehmen. Wohnung direkt kostenlos online bewerten – Nutzen Sie die Online-Immobilienbewertung von KOMPASS und erfahren Sie gratis und unverbindlich den aktuellen Wert Ihrer Wohnung
Kosten beim Immobilienverkauf
Kosten beim Immobilienverkauf – Welche Kosten fallen an?
Der Immobilienverkauf bringt oft einen satten Gewinn in die Haushaltskasse – ist aber auch mit einigen Kosten verbunden. Damit Sie nicht den Überblick verlieren, haben wir für Sie eine Übersicht über die Kosten zusammengestellt, die auf Sie als Verkäufer zukommen können. Sie planen den Verkauf Ihrer Immobilie und möchten vorher gratis und unverbindlich den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie online ermitteln? Immobilie jetzt gratis online bewerten Inhalt Muss ich Maklerprovision bezahlen, wenn ich mit einem Makler verkaufe? Wann muss ich Spekulationssteuer bezahlen?Arbeiten an der Immobilie / RenovierungskostenKosten für die VermarktungWas kostet ein Energieausweis?Kosten für einen GrundbuchauszugKosten für die Wertermittlung der ImmobilieDie Löschung der GrundschuldWann muss eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden? Muss ich Maklerprovision bezahlen, wenn ich mit einem Makler verkaufe? Die Maklerprovision wird entweder zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt oder sie wird komplett vom Käufer gezahlt. Es gibt hierzu kein Gesetz, sondern nur “übliche Vorgehensweisen“, die je nach Bundesland variieren, aber in keinem Fall bindend durchgeführt werden. Die Courtage beträgt in der Regel je nach Bundesland zwischen 3 und 6% des Verkaufspreises. Es kommt auch immer darauf an, ob es sich um ein begehrtes Objekt handelt, für das ein Käufer bereit ist, die volle Provision zu zahlen oder ob es eher ein schwer verkäufliches Haus ist, bei dem der Verkäufer die Maklerleistungen übernimmt. Wann muss ich Spekulationssteuer bezahlen? Wichtig als Vorab-Information: Wenn Sie Ihre Immobilie niemals vermietet haben, fällt auch keine Spekulationssteuer an. Bei einer ausschließlichen Eigennutzung ohne spekulative Absicht ist es auch nicht erforderlich, wie es fälschlicherweise im Volksmund heißt, dass man “mindestens drei Jahre” in der Immobilie gelebt haben muss. Somit sind die meisten Immobilienverkäufer von der Spekulationssteuer befreit. Hat man die Immobilie vermietet und besitzt sie unter 10 Jahre oder hat nach der Vermietung bis zum Verkaufspunkt nicht die letzten drei Jahre darin gelebt (steuerliche Regelung zur Eigennutzung, die beiden vergangenen Jahre und das Verkaufsjahr), so muss man beim Verkauf Spekulationssteuer zahlen. Die Steuer fällt auf den beim Immobilienverkauf erzielten Gewinn an (nicht auf den Verkaufspreis) und wird individuell mit der Einkommenssteuererklärung bemessen. Spekulationssteuer Rechner: Prüfen Sie, ob beim Verkauf Spekulationssteuer anfällt Hat man die Immobilie vermietet und besitzt es unter 10 Jahre oder hat nach der Vermietung bis zum Verkaufspunkt nicht die “letzten 2 Silvester” darin gelebt (steuerliche Regelung zur Eigennutzung, die beiden vergangenen Jahre und das Verkaufsjahr), so muss man beim Verkauf Spekulationssteuer zahlen. Die Steuer fällt auf den beim Immobilienverkauf erzielten Gewinn an (nicht auf den Verkaufspreis) und wird individuell mit der Einkommenssteuererklärung bemessen. Arbeiten an der Immobilie / Renovierungskosten Bevor man eine Immobilie potenziellen Käufern präsentiert, sollte man sie zu einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis renovieren. Finanziell wenig sinnvoll sind Renovierungsmaßnahmen, die in jedem Fall den Geschmack eines Interessenten treffen müssen und viel Geld kosten. Deshalb sollten Sie niemals das Badezimmer oder die Küche erneuern. Kaufinteressenten möchten das Haus in der Regel nach ihrem Einzug nach eigenen Vorstellungen gestalten. Gegebenenfalls kommen Entrümpelungskosten auf Sie zu. Dies ist vor allem häufig dann der Fall, wenn man ein geerbtes Haus verkaufen möchte. Stehen Gartenarbeiten an, können diese entweder in Eigenleistung übernommen oder vom Profi durchgeführt werden. Die Kosten richten sich dabei nach den anstehenden Arbeiten. Das Gleiche gilt auch für das Streichen und Tapezieren der Wände. Steht eine gründliche Reinigung der Immobilie an, können auch hier Kosten anfallen, wenn Sie gegebenenfalls eine professionelle Reinigungsfirma engagieren. Kosten für die Vermarktung Um einen Immobilienverkauf erfolgreich zu gestalten, sind einige Maßnahmen zur Vermarktung auf professionellem Niveau erforderlich. Sie müssen ein umfangreiches Exposé erstellen. Dazu gehört nicht nur ein ansprechender Text, sondern auch die Erstellung professioneller Fotos. Am besten lassen Sie diese von einem Fotografen erstellen, denn diesem steht eine optimale Ausstattung zur Verfügung. Die Kosten hierfür beginnen bei etwa 500 Euro. Wenn Sie zusätzlich zu den Fotos von der Immobilie einen professionellen 360°-Rundgang erstellen lassen möchten, kommen hier noch einmal mindestens 500 Euro (je nach Größe des Objekts) auf Sie zu. Die Veröffentlichung des Exposés auf Immobilienportalen bringt weitere Kosten mit sich. Je nach Portal können Sie hier bei einer sechsmonatigen Inseratslaufzeit mit etwa 500 Euro pro Inserat rechnen. Info: Alle Vermarktungskosten übernimmt bei Beauftragung der Immobilienmakler! Was kostet ein Energieausweis? Seit 2009 ist ein Energieausweis für Hauseigentümer, die Ihr Haus verkaufen möchten, verpflichtend. Bei nicht vorliegendem Energieausweis können Bußgelder drohen. Ausgestellt wird entweder ein einfacher Verbraucherausweis, der etwa 50 bis 80 Euro kostet oder ein umfangreicherer Bedarfsausweis, der Kosten ab 300 Euro mit sich bringt. Kosten für einen Grundbuchauszug Der Grundbuchauszug dient als Nachweis darüber, dass der Hausverkäufer auch tatsächlich der Eigentümer ist. Er enthält außerdem weitere für den Hausverkauf wichtige Eintragungen, wie beispielsweise eine Grundschuld. Die Ausstellung eines beglaubigten Grundbuchauszuges kostet etwa 18 Euro. Ein einfacher Grundbuchauszug kostet nur etwa 10 Euro. Kosten für die Wertermittlung der Immobilie Die Kosten für eine Wertermittlung können sehr unterschiedlich ausfallen und sind abhängig davon, welcher Sachverständige den Wert ermittelt. Eine Wertermittlung kann beispielsweise durch einen offiziellen Gutachter, einen Architekten, einen Bauingenieur oder einen Hausmakler durchgeführt werden. Um den genauen Verkehrswert einer Immobilie zu berechnen, wendet der Experte eines oder mehrere Immobilienbewertungsverfahren an. Je nach Art der Immobilie greift der Sachverständige auf das Vergleichswertverfahren, das Sachwertverfahren oder das Ertragswertverfahren zurück. Die Löschung der Grundschuld Bei einem Hausverkauf kann der Käufer darauf bestehen, die Immobilie lastenfrei zu übernehmen. In diesem Fall müssen Sie als Verkäufer die Grundschuld aus dem Grundbuch löschen lassen. Zunächst beantragen Sie hierzu bei Ihrer Bank eine Löschungsbewilligung. Diese wird dann einem Notar vorgelegt, der die Löschung beim Grundbuchamt veranlasst. Die Kosten setzen sich aus den Notarkosten und den Gebühren beim zuständigen Amt zusammen. Die Löschungsbewilligung bei der Bank ist kostenlos. Wann muss eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden? Bei einer Immobilie, die über einen Kredit finanziert wird, der noch nicht abbezahlt ist, fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung für den Verkäufer an. Die Bank lässt sich dadurch für einen möglichen Zinsschaden entschädigen. Die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung ist abhängig von der Restlaufzeit des Kredits. Außerdem erhebt Ihre Bank entsprechende Bearbeitungsgebühren.
Mehrfamilienhaus verkaufen
Mehrfamilienhaus verkaufen – Tipps, Strategie, Preisermittlung
Ein Mehrfamilienhaus zu verkaufen, ist nach dem deutlichen Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Jahren derzeit häufig lohnenswert. Um einen angemessenen Verkaufserlös für ein Mehrfamilienhaus zu erzielen und zugleich Haftungsrisiken zu vermeiden, benötigen Verkäufer allerdings einen guten Marktüberblick, fundierte Fachkenntnisse und verkäuferisches Geschick. Wer ein Mehrfamilienhaus verkaufen möchte, der schaltet deshalb zumeist einen erfahrenen Immobilienmakler ein. Sie planen den Verkauf Ihres Mehrfamilienhauses und möchten vorher gratis und unverbindlich den aktuellen Marktwert Ihres Mehrfamilienhauses online ermitteln? Mehrfamilienhaus jetzt gratis online bewerten Wir informieren Sie über die wichtigsten Besonderheiten, die beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses zu beachten sind. Inhalt Das Wichtigste im ÜberblickMehrfamilienhaus verkaufen: Welche Immobilien zählen zu den Mehrfamilienhäusern?Mehrfamilienhaus verkaufen: Die BesonderheitenMehrfamilienhaus verkaufen: Hohe KomplexitätMehrfamilienhaus verkaufen: Einzelne Eigentumswohnungen oder der Immobilie als Ganzes?Vorkaufsrecht für Mieter einer EigentumswohnungVerkaufsstrategie: Wer kommt als Käufer eine Mehrfamilienhauses in Betracht?Privatinvestoren und ImmobilienunternehmenWas für den Erwerber eines Mehrfamilienhauses von Interesse istMehrfamilienhaus verkaufen: Ermittlung des Marktwertes Das Wichtigste im Überblick Nach dem langjährigen Anstieg der Immobilienpreise denken viele Eigentümer über den Verkauf ihres Mehrfamilienhauses nach.Der erfolgreiche Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist anspruchsvoll und erfordert ein hohes Maß an Erfahrung auf dem Immobilienmarkt.Der Marktwert eines Mehrfamilienhauses wird üblicherweise nach dem Ertragswertverfahren ermittelt.Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses kann entweder als Ganzes oder nach entsprechender Aufteilung durch Veräußerung der einzelnen Eigentumswohnungen erfolgen.Als Interessenten für einen Kauf eines Mehrfamilienhauses kommen vor allem vermögende Privatinvestoren und Immobilienunternehmen in Betracht. Der Verkäufer eines Mehrfamilienhauses sollte sich deshalb auf die zu erwartenden Fragen dieser Zielgruppe sorgfältig vorbereiten. Mehrfamilienhaus verkaufen: Welche Immobilien zählen zu den Mehrfamilienhäusern? Zu den Mehrfamilienhäusern (MFH) gehören Immobilien unterschiedlicher Größe und Nutzung wie Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, die im Eigentum eines einzelnen Eigentümers oder einer Eigentümergemeinschaft stehen,Stadtvillen (freistehende Mehrfamilienhäuser in einer städtischen Umgebung) sowiegemischt zu Wohnzwecken und gewerblich genutzte Immobilien (Beispiel: Wohngebäude mit Ladenlokal im Erdgeschoss). Nicht zu den MFH zählen Einfamilienhäuser, die über eine Einliegerwohnung verfügen. Mehrfamilienhaus verkaufen: Die Besonderheiten Bei einem Verkauf von Mehrfamilienhäusern sind gegenüber dem Verkauf von Einfamilienhäusern oder Wohnungen einige Besonderheiten zu beachten. Mehrfamilienhaus verkaufen: Hohe Komplexität Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses ist komplexer als die Veräußerung einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses. Zu berücksichtigen sind die größere Anzahl von Mietern, die jeweils über individuelle Rechte gegenüber dem Vermieter verfügen,der besondere Interessentenkreis, der für den Erwerb eines Mehrfamilienhauses in Betracht kommt,das durchschnittlich höhere Finanzierungsvolumen, das den Käuferkreis einschränkt, die anspruchsvolle Ermittlung des Marktwertes eines Mehrfamilienhauses. Mehrfamilienhaus verkaufen: Einzelne Eigentumswohnungen oder der Immobilie als Ganzes? Der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses muss zudem über die wichtige Frage entscheiden, ob er die Immobilie als Ganzes oder die einzelnen Wohneinheiten als Eigentumswohnungen verkaufen möchte. Es kann sinnvoll sein, ein Mehrfamilienhaus zunächst in Eigentumswohnungen aufzuteilen und dann einen Verkauf der einzelnen Wohnungen vorzunehmen. Zwar ist der der Einzelverkauf der Wohnungen eines Mehrfamilienhauses aufwändiger als ein Verkauf des MFH als Ganzes.Zudem entstehen durch die Aufteilung zusätzliche Kosten für Notar und Grundbuchamt (erforderliche Abgeschlossenheitsbescheinigungen, Teilungserklärungen und Grundbucheinträge).Eigentümer teilen ihr Mehrfamilienhaus dennoch oft in Eigentumswohnungen auf, wenn sie annehmen, dass sich mit dem Einzelverkauf der Wohnungen ein deutlich höherer Verkaufserlös erzielen lässt als bei Veräußerung des Mehrfamilienhauses als Ganzes. Die einzelnen Wohnungen eines Mehrfamilienhauses haben meistens unterschiedliche Marktwerte – je nach Wohnfläche, Besonderheiten des Grundrisses oder sonstigen Ausstattungsmerkmalen und nicht zuletzt auch im Hinblick auf das Stockwerk des Mehrfamilienhauses, in dem sie sich befinden. Rechtliche Voraussetzung für eine Aufteilung in Eigentumswohnung ist die Ausstellung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen. Mit einer Abgeschlossenheitsbescheinigung testiert die Bauaufsichtsbehörde, dass eine Eigentumswohnung baulich in sich abgeschlossen sind (wie von § 3 Absatz 2 Wohnungseigentumsgesetz, WEG gefordert). Abgeschlossenheit einer Wohnung bedeutet vor allem, dass sie über einen eigenen abschließbaren Eingang sowie über Wände und Decken verfügt.Zur Abgeschlossenheitsbescheinigung gehört als Anlage eine Bauzeichnung, aus der sich die Aufteilung des Gebäudes in Eigentumswohnungen ergibt (Aufteilungsplan, § 7 Absatz 4 WEG). Vorkaufsrecht für Mieter einer Eigentumswohnung Beachten Sie das Vorkaufsrecht für Mieter einer Eigentumswohnung!Der Mieter einer Eigentumswohnung hat ein Vorkaufsrecht (§ 577 Absatz 1 BGB). Schließt der Verkäufer eines Mehrfamilienhauses einen Kaufvertrag mit einem Dritten ab, so ist der Mieter daher berechtigt, zu den vereinbarten Konditionen als Käufer in den abgeschlossenen Vertrag einzutreten. Hingegen verfügen Mieter nicht über ein Vorkaufsrecht, wenn das Mehrfamilienhaus als Ganzes verkauft wird. TippEigentümer, die ein Zinshaus verkaufen möchten, sollten sich von einem fachkundigen Immobilienmakler sorgfältig beraten lassen, ob eine Aufteilung in Eigentumswohnungen im konkreten Fall sinnvoll ist. Verkaufsstrategie: Wer kommt als Käufer eine Mehrfamilienhauses in Betracht? Privatinvestoren und Immobilienunternehmen Aufgrund des gewöhnlich höheren Preises von Mehrfamilienhäusern kommt in der Regel nur ein begrenzter Interessentenkreis in Betracht. Als Käufer treten vor allem vermögende Privatinvestoren oder Immobiliengesellschaften auf, die über umfangreiche Erfahrung am Immobilienmarkt verfügen. Was für den Erwerber eines Mehrfamilienhauses von Interesse ist Für den Käufer eines Mehrfamilienhauses ist insbesondere die zu erwartende Rendite von Bedeutung. Das bedeutet, dass ein Investor insbesondere auf folgende Gesichtspunkte achten wird, auf die sich der Verkäufer daher sorgfältig vorbereiten sollte: baulicher Zustand des Gebäudes,in der Vergangenheit getätigte Renovierungs- und Sanierungsarbeiten,die aktuellen Mietverträge (insbesondere wegen der Höhe der vereinbarten Mieten, der für die einzelnen Mieter geltenden Kündigungsfristen und möglicherweise bereits erfolgter Kündigungen von Mietverträgen), eventuelle Mietrückstände und Mietkürzungen sowie deren Hintergründe,laufende rechtliche Auseinandersetzungen, die die Immobilie betreffen. TippSchon wegen der zu erwartenden Expertise potenzieller Käufer ist es für den Verkäufer eines Mehrfamilienhauses sinnvoll, sich von einem fachkundigen Immobilienmakler beraten und beim Verkauf begleiten zu lassen. Mehrfamilienhaus verkaufen: Ermittlung des Marktwertes Üblicherweise wird der Wert von Mehrfamilienhäusern (wie auch von gemischt genutzten Wohn- und Gewerbeimmobilien) nach dem Ertragswertverfahren ermittelt. Der Ertragswert (Verkehrswert) eines MFH ist die Summe aus Grundstückswert (Bodenwert) und Gebäudeertragswert.Für die Ermittlung des Grundstückswertes werden die Bodenrichtwerte herangezogen, die vom Gutachterausschuss der jeweiligen Gemeinde beziehungsweise des Landkreises festgelegt werden. Die Bodenrichtwerte spiegeln die innerhalb eines eingegrenzten Gebietes (Bodenrichtwertzone) in der Vergangenheit durchschnittlich erzielten Preise je Quadratmeter für bestimmte Grundstücks-Nutzungsarten. Der Grundstückswert ergibt sich durch Multiplikation des Bodenrichtwerts mit der Quadratmeter-Anzahl des Grundstücks.Dem Gebäudeertragswert liegen die Jahresmieten zugrunde, von denen die Bewirtschaftungskosten sowie eine Verzinsung auf den Bodenwert abzuziehen sind. Der sich daraus ergebende Jahresreinertrag wird mit einem bestimmten Faktor („Vervielfältiger“) multipliziert, um den Ertragswert der Immobilie festzustellen. Die Höhe des anzusetzenden Vervielfältigers hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab: die Lage der Immobilie,Angebot und Nachfrage nach Mehrfamilienhäusern im Umkreis der zu veräußernden Immobilie, bestehende Mietbindungen, baulicher Zustand des Mehrfamilienhauses, die Restnutzungsdauer des Gebäudes, mit der bei ordnungsgemäßer Bewirtschaftung gerechnet werden kann. Während traditionell ein Vervielfältiger von 15 gewöhnlich als Obergrenze für die Bestimmung des Gebäudeertragswertes angesehen wurde, werden Mehrfamilienhäuser nach den Preisanstiegen für Immobilien der letzten Jahre teilweise zu Ertragswerten veräußert, denen ein Vervielfältiger von 25 oder sogar 30 zugrunde liegt. Nutzen Sie unser Bewertungstool zur Ermittlung des Marktwertes Ihres Mehrfamilienhauses! Der Ratgeberartikel Die Maklersuche – Eine knifflige Angelegenheit zeigt Ihnen auf, dass es nicht einfach ist, den richtigen Makler zu finden. Über die Vorteile einer Maklerempfehlung lesen Sie hier. Suchen Sie im KOMPASS Maklerfinder den richten Experten für Ihr Anliegen und lassen Sie sich von einem Immobilienmakler zu den in Ihrem lokalen Immobilienmarkt angemessenen Marktpreisen für Mehrfamilienhäuser beraten! In unserem Ratgeberartikel Hausverkauf: 7 Tipps die sie beachten sollten, erhalten Sie weitere Information, worauf es zu achten gilt, wenn Sie Ihr Mehrfamilienhaus verkaufen.
Wohnung verkaufen 2020 - Kompletter Leitfaden
Wohnung verkaufen 2020 – Kompletter Leitfaden
Eine Wohnung in 2020 erfolgreich zu verkaufen, erfordert eine gründliche Planung und eine professionelle Umsetzung aller erforderlichen Teilschritte. Wir informieren Sie über die wichtigsten Fragen beim Verkauf einer Wohnung und zeigen auf, in welchen Schritten Sie beim Verkauf vorgehen sollten. Sie planen den Verkauf Ihrer Wohnung und möchten vorher gratis und unverbindlich den aktuellen Marktwert Ihres Eigentumswohnung online ermitteln? Wohnung jetzt gratis online bewerten Das Wichtigste im Überblick Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren stark gestiegen.Etliche Wohnungseigentümer planen deshalb den Verkauf ihrer Wohnung zu einem für sie geeigneten Zeitpunkt.Ein erfolgreicher Immobilienverkauf setzt insbesondere einen marktgerechten Angebotspreis, gute Marktkenntnisse, eine sorgfältig ausgearbeitete Verkaufsstrategie, eine überzeugende Präsentation der Wohnung sowie professionell geführte Verkaufsverhandlungen voraus.Da bei einem Wohnungsverkauf vieles zu beachten ist, sollten Wohnungseigentümer im Regelfall auf die Expertise eines mit den regionalen Marktverhältnissen vertrauten Immobilienmaklers zurückgreifen. Inhaltsverzeichnis Wohnung verkaufen in 2020: Den richtigen Zeitpunkt findenMögliche Verkaufsmotive eines WohnungseigentümersDie Situation am Immobilienmarkt berücksichtigenZehnjährige Spekulationsfrist in die Überlegungen einfließen lassenGibt es einen “besten Verkaufszeitpunkt” innerhalb eines Kalenderjahres?Ausreichend Zeit für den Verkauf einplanenWohnung vermieten oder verkaufen in 2020: Wichtige Vorüberlegung vor der VerkaufsentscheidungWas ist rentabler: Vermieten oder verkaufen?Falls Verkauf: Eigentumswohnung vermietet oder unvermietet verkaufen?Wohnung verkaufen in 2020: Verkaufsstrategie entwickelnAuswahl der Käufer-ZielgruppeEinen realistischen Wohnungswert ermitteln: Grundlage für den AngebotspreisIst eine Renovierung vor dem Verkauf sinnvoll?Wohnung verkaufen in 2020: Vollständige Unterlagen zusammenstellenSuche nach Kaufinteressenten: Präsentation der EigentumswohnungExposé erstellenWohnungsbesichtigungenWohnung verkaufen in 2020: Kaufvertrag abschließenWohnung verkaufen in 2020: Privat oder mit Makler? Wohnung verkaufen in 2020: Den richtigen Zeitpunkt finden Der “richtige” Verkaufszeitpunkt hängt von unterschiedlichsten Faktoren ab. Mögliche Verkaufsmotive eines Wohnungseigentümers Verkaufsmotive des Eigentümers einer Wohnung ergeben sich häufig aus der persönlichen Lebenssituation. Ausschlaggebend für einen Verkaufsentschluss sind oft berufliche Veränderungen,Veränderungen des räumlichen Lebensmittelpunktes (Umzug oder Auswanderung),Veränderungen der familiären Situation (Heirat, Familiengründung, Auszug von Kindern oder Scheidung),Krankheit oder Alter,eine finanzielle Engpass-Situation (beispielsweise, wenn eine beim Erwerb einer Wohnung abgeschlossene Baufinanzierung nicht mehr bedient werden kann) oderVerkaufsmotive, die sich aus Besonderheiten der Lage einer Wohnung ergeben. Insbesondere bei einem Umzug oder bei einer Scheidung sind Immobilieneigentümer zumeist an einer schnellen Veräußerung ihrer Wohnung interessiert. Bei der Vergrößerung einer Familie oder beim Auszug von Kindern verändert sich der Wohnbedarf, so dass zumindest auf mittlere Sicht ein Verkauf der bisherigen Wohnung in Betracht kommt. Auch die Lage einer Wohnung kann die Entscheidung über den Verkaufszeitpunkt beeinflussen. So wird ein Eigentümer den Verkaufszeitpunkt eher hinausschieben, wenn günstige Prognosen zur weiteren Entwicklung eines Wohngebietes vorliegen. Bei schlechten oder sich verschlechternden Rahmenbedingungen wird der Eigentümer hingegen einen beschleunigten Verkauf anstreben. Wichtig für Wohnungsverkäufer:Steht nur wenig Zeit für den Verkauf zur Verfügung, so besteht aufgrund des dann möglicherweise entstehenden Verkaufsdruck die Gefahr, dass sich die Verhandlungsposition des Eigentümers verschlechtert und deshalb nur ein geringerer Verkaufserlös für die Wohnung erzielt werden kann. Die Situation am Immobilienmarkt berücksichtigen Die regionale und lokale Marktsituation hat großen Einfluss sowohl auf die Verkaufsentscheidung als auch auf den Verkaufszeitpunkt: Eine gute Konjunkturlage und niedrige Zinsen gehen zumeist Hand in Hand mit einer hohen Nachfrage nach Wohnungsimmobilien. Aufgrund einer bei guten Wirtschaftsaussichten höheren Investitionsbereitschaft sind oft sehr gute Verkaufspreise auch für Eigentumswohnungen zu erzielen.Steigt das allgemeine Zinsniveau hingegen, so werden für Kapitalanleger andere Anlageformen zunehmend interessant. Außerdem reduzieren höhere Zinsen für Baufinanzierungskredite das Kaufinteresse von Interessenten, die einen Immobilienkredit als Fremdfinanzierung benötigen. Bei einer schwächeren Konjunktur lässt gewöhnlich auch die Nachfrage nach Immobilien nach, so dass sich auch für Wohnungen häufig nur etwas niedrigere Preise erzielen lassen. Lesen Sie in unserem Ratgeber zum Unterschied zwischen Käufermarkt und Verkäufermarkt mehr darüber, wie die Marktsituation Einfluss auf den erzielbaren Preis hat. Zehnjährige Spekulationsfrist in die Überlegungen einfließen lassen Wird eine Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf wieder veräußert, so ist ein erzielter Gewinn zum persönlichen Einkommensteuersatz der Veräußerers zu versteuern (Spekulationssteuer). Dies gilt ausnahmslos bei fremdvermieteten Wohnungen.Bewohnte der Eigentümer die Wohnung hingegen selbst, dann fällt bei einem Verkauf keine Spekulationssteuer an. Hierfür ist allerdings erforderlich, dass der Wohnungseigentümer seine Immobilie in den drei vor dem Verkauf liegenden Kalenderjahren ununterbrochen und ausschließlich zu Wohnzwecken nutzte. Da auch angefangene Kalenderjahre angerechnet werden, kann im Einzelfall bereits eine Selbstnutzung von etwas mehr als einem Jahr für die Befreiung von der Spekulationssteuer ausreichend sein. Der Eigentümer sollte die für ihn geltende Spekulationsfrist bei der Auswahl des Verkaufszeitpunktes stets berücksichtigen, um finanzielle Nachteile zu vermeiden. Mit dem KOMPASS Spekulationssteuer-Rechner können Sie leicht ermitteln, ob für den Verkauf Ihrer Wohnung Spekulationssteuer anfällt oder nicht: Gibt es einen “besten Verkaufszeitpunkt” innerhalb eines Kalenderjahres? Eine bestimmte beste Jahreszeit gibt es für den Verkauf einer Eigentumswohnung nicht. Der Verkauf einer Wohnung ist grundsätzlich ganzjährig möglich. Die Präsentation einer Wohnung und die Durchführung von Wohnungsbesichtigungen lässt sich allerdings leichter in den helleren Monaten eines Jahres durchführen. Die für ein Exposé bestimmten Fotografien wirken freundlicher, wenn sie bei hellem Tageslicht und vielleicht sogar in einer frühlingshaften Atmosphäre aufgenommen wurden. In unserem Ratgeber zu diesem Thema erhalten Sie noch genauere Informationen zum besten Verkaufszeitpunkt für eine Immobilie. Ausreichend Zeit für den Verkauf einplanen Planen Sie genug Zeit für den Verkauf Ihrer Wohnung ein. Berücksichtigen Sie ausreichende Zeiträume für Unvorhergesehenes. Der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses lässt sich nie exakt vorhersehen, sondern hängt von vielen Einflussgrößen ab, wie zum Beispiel Angebot von und Nachfrage nach Wohnungen in der jeweiligen Lage, Größe, Ausstattung und Preiskategorie sowiedie Entwicklung des Zinsniveaus und die allgemeine Wirtschaftslage. Einige Wohnungsverkäufe gelingen innerhalb von 40 bis 70 Tagen, bei anderen Objekten erstrecken sich die Verkaufsbemühungen vielleicht über ein halbes Jahr. Wohnung vermieten oder verkaufen in 2020: Wichtige Vorüberlegung vor der Verkaufsentscheidung Was ist rentabler in 2020: Vermieten oder verkaufen? Oft zögern Eigentümer einen Verkauf hinaus – insbesondere dann, wenn emotionale Bindungen an eine langjährige Wohnung bestehen. Meist ist eine Vermietung in wirtschaftlicher Hinsicht weniger vorteilhaft als der Verkauf einer Wohnung. Falls Verkauf: Eigentumswohnung vermietet oder unvermietet verkaufen? Ein Anlass zum Verkauf einer vermieteten Wohnung kann sich für den Eigentümer ergeben, wenn der Mieter auszieht. Mit dem Auszug wird die Immobilie für einen größeren Käuferkreis interessant. Hintergrund:Grundsätzlich ist es leichter, eine nicht vermietete Wohnung zu verkaufen. Für eine unvermietete Wohnung lassen sich bis zu 30 Prozent höhere Verkaufspreise als bei einer vermieteten Wohnung erzielen, da als Käufer sowohl Selbstnutzer als auch Kapitalanleger in Betracht kommen. Eine vermietete Wohnung ist als Kaufobjekt überwiegend für Kapitalanleger von Interesse. Ein Käufer, der die Eigennutzung einer noch vermieteten Wohnung anstrebt, muss die Mieterschutzgesetze beachten und zunächst den bestehenden Mietvertrag wegen Eigenbedarfs oder aus einem anderen besonderen Grund kündigen (zum Beispiel wegen erheblicher Mietrückstände).Käufer einer unvermieteten Wohnung verfügen dagegen über größere Gestaltungsspielräume hinsichtlich der Entscheidung über Eigennutzung und Fremdnutzung.Kapitalanleger, die eine leerstehende Eigentumswohnung vermieten möchten, können einen neuen Mieter entsprechend ihren persönlichen Vorstellungen auswählen und außerdem den Mietpreis (im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen) neu festlegen. Wohnung verkaufen in 2020: Verkaufsstrategie entwickeln Auswahl der Käufer-Zielgruppe Die Entwicklung einer optimalen Verkaufsstrategie setzt voraus, dass sich der Verkäufer sich über die von ihm gewählte Zielgruppe im Klaren ist, an deren Motiven und Bedürfnissen sich die alle weiteren Verkaufsbemühungen ausrichten. Ehepaare und Lebenspartner suchen oft kleine bis mittelgroße Wohnungen in zentralen städtischen Lagen oder am Stadtrand. Dabei kommen sowohl Wohnungen mit Umbaumöglichkeiten als auch bereits bezugsfertige Eigentumswohnungen in Betracht. Familien bevorzugen mittelgroße oder große bezugsfertige Wohnungen, die über einen soliden Qualitätsstandard verfügen. Alle Räume einer Familienwohnung sollten vom Flur aus zugänglich sein. Gewünscht ist außerdem ein ausreichend großer Wohn- und Ess-Bereich. Als Lage präferieren Familien Außenbezirke und Vorstädte. Senioren erwerben gerne bezugsfertige Wohnungen sowohl in städtischen Lagen als auch am Stadtrand. Eine Wohnung für Senioren sollte vorzugsweise ebenerdig liegen und vor allem barrierefrei ausgestaltet sind. Von besonderer Bedeutung ist für Senioren eine von der Wohnung aus gut erreichbare Infrastruktur. Einen realistischen Wohnungswert ermitteln: Grundlage für den Angebotspreis Starker Anstieg der Quadratmeterpreise für EigentumswohnungenDer mittlere Kaufpreis für Wohnungen (Medianwert) stieg von 2.240 Euro je Quadratmeter (2016) auf 2.710 Euro (2018). Die Quadratmeter-Preise für Eigentumswohnungen weisen jedoch eine große Bandbreite auf. Preisunterschiede bestehen insbesondere hinsichtlich Region, Lage einer Wohnung im unmittelbaren räumlichen Umfeld,Baujahr, Wohnungsgröße, Ausstattung, Erhaltungszustand undVermietungsstatus. Während die meisten Wohnungsangebote auf Quadratmeter-Preisvorstellungen zwischen 2.000 und 4.000 Euro basieren, sind manche Eigentumswohnungen auch bereits zu weniger als 1.500 Euro je Quadratmeter, andere wiederum erst bei Geboten oberhalb von 6.000 Euro erhältlich. Bestimmte Wohnungsmerkmale sind für Kaufinteressenten von besonderem Interesse: BaujahrBeliebt sind bei Wohnungsinteressenten neben Neubauwohnungen insbesondere Eigentumswohnungen aus der Gründerzeit. In den 1950er bis 1970er Jahren erstellte Wohnungen stoßen hingegen häufig auf eine geringere Nachfrage und werden zu eher unterdurchschnittlichen Preisen gehandelt. StockwerkErdgeschoss-Wohnungen sind zwar bei einigen Zielgruppen (zum Beispiel: bei Senioren) beliebt. Andere Interessentengruppen ziehen aber teils aus Sicherheitsgründen, teils auch bei eingeschränkter Helligkeit oder wegen eines größeren Heizaufwandes Wohnungen in höheren Etagen vor. Garten, Terrasse und BalkonWohnungen, die über eine Terrasse oder einen Balkon verfügen oder zu denen ein Garten gehört, erzielen Preisaufschlägen von teilweise mehreren hundert Euro. Anzahl der RäumeWährend Familien eher etwas größere Wohnungen nachfragen, hat der Trend zu einer höheren Anzahl von Single-Haushalten einen verstärkten Bedarf an kleineren Wohneinheiten geschaffen. Wie den Wert einer Eigentumswohnung ermitteln?Die Preise für Eigentumswohnungen sind in den letzten Jahren (bei regionalen Unterschieden) besonders stark gestiegen. Wichtige Hinweise auf das regionale Preisniveau gibt der Immobilienpreisspiegel der jeweiligen Gemeinde. Wichtig für die Festlegung eines erfolgversprechenden Angebotspreises ist die vorherige Ermittlung eines realistischen Marktwertes einer Wohnung: Wer von unrealistisch hohen Quadratmeterpreisen ausgeht, dem wird es kaum gelingen, ausreichend viele Interessenten anzusprechen und den Verkauf erfolgreich abzuschließen.Wer hingegen mit zu niedrigen Preise agiert, der verkauft seine Wohnung unter Wert. Verfahren bei der Wertermittlung von WohnungenFür die Wertermittlung von Wohnungen kommen hauptsächlich zwei Verfahren in Betracht. Das Vergleichswertverfahren greift auf Kaufpreise zurück, die für vergleichbare Wohnungen in derselben Region in der Vergangenheit gezahlt wurden.Das Sachwertverfahren kommt zur Anwendung, wenn vergleichbare Objekte als Datengrundlage nicht zur Verfügung stehen. Mehr zu den verschiedenen Verfahren der Wertermittlung erfahren Sie in unserem Ratgeber Bewertungsverfahren bei Immobilien – Wann welche Art von Immobilienbewertung benötigt wird. Bei der Einschätzung des Wertes Ihrer Eigentumswohnung sollten Sie auf die Expertise eines erfahrenen Immobilienmakler zurückgreifen. Erst auf der Grundlage einer fundierten Wertermittlung vor Ort können Sie entscheiden, ob Sie Ihre Wohnung tatsächlich verkaufen möchten. Ist eine Renovierung vor dem Verkauf sinnvoll? Möglicherweise lohnt sich vor der Veräußerung der Wohnung eine Renovierung, um die Verkaufsaussichten zu verbessern. Eine generelle, auf alle Verkaufsfälle zutreffende Empfehlung zur Durchführung von Renovierungsmaßnahmen lässt sich allerdings nicht geben. Die Entscheidung über Art und Umfang der möglichen Renovierungsmaßnahmen ergibt sich nicht zuletzt aus der gewählten Zielgruppe. Über die Zweckmäßigkeit einer Renovierung entscheidet eine Abwägung zwischen den in Frage stehenden Renovierungskosten und der Erhöhung des Verkaufspreises, die aufgrund der Qualitätsverbesserung der Wohnung durchsetzbar erscheint. Oft ergibt der Vergleich von Kostenaufwand und möglichem Zusatznutzen, dass eine Renovierung nicht sinnvoll ist. Erst dann, wenn eine Renovierung den Verkauf erst ermöglichen würde oder wenn die Renovierung zu einer überproportionalen Erhöhung des Kaufpreises führt, ist eine Renovierung für den Verkäufer einer Wohnung sinnvoll.Manche Kaufinteressenten bevorzugen einen weniger hohen Kaufpreis und nehmen dafür Abstriche beim Renovierungsstatus in Kauf. Über eventuell zu tätigende Renovierungsarbeiten und Umgestaltungen möchten diese Wohnungskäufer zu einem späteren Zeitpunkt in eigener Verantwortung entscheiden.Andere Interessenten suchen eine Wohnung mit gehobener Ausstattung und in perfektem Zustand. Ist der Verkauf der Wohnung auf einen anspruchsvollen Interessentenkreis ausgerichtet, dann kann eine sorgfältige Renovierung sinnvoll sein.Zuweilen lohnt sich auch die Renovierung einzelner Wohnungsbestandteile, während anderes nicht renoviert wird. Noch mehr Informationen darüber, wie sich Renovierungen auf den Verkaufspreis von Immobilien auswirken, lesen Sie in unserem Ratgeberartikel Renovierungen, die sich beim Verkauf auszahlen. Wohnung verkaufen in 2020: Vollständige Unterlagen zusammenstellen Bevor Sie Ihre Wohnung am Markt präsentieren oder Interessenten ansprechen, müssen Sie zunächst alle notwendigen Unterlagen zusammenstellen. Nur so können Sie Fragen von Kaufinteressenten sofort umfassend beantworten, Zeitverzögerungen vermeiden und ein möglichst unterbrechungsfreies Verkaufsverfahren sicherstellen. Ohnehin besteht für Sie als Verkäufer einer Eigentumswohnung die gesetzliche Verpflichtung, einen Energieausweis erstellen zu lassen und dem Kaufinteressenten auf Verlangen vorzulegen. Zu den beim Verkauf einer Wohnung erforderlichen Unterlagen gehören insbesondere Auszug aus dem Wohnungsgrundbuch,Teilungserklärung (einschließlich Aufteilungsplan),Gemeinschaftsordnung,Grundrisszeichnung der Wohnung,Kubaturberechnung (Angabe des umbauten Raums),Nachweis der Gebäudeversicherung,Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen,Wohngeldabrechnung,Energieausweis undMietvertrag (falls die Wohnung vermietet ist). Suche nach Kaufinteressenten: Präsentation der Eigentumswohnung Nachdem die Verkaufsentscheidung getroffen wurde, beginnt die zielgerichtete Suche nach Kaufinteressenten und die Präsentation der Wohnung auf den dafür geeignet erscheinenden Kommunikationskanälen. Exposé erstellen Das zentrale Instrument zur Bewerbung Ihrer Wohnung ist das Wohnungs-Exposé. Ein aussagekräftiges Exposé enthält professionell gestaltete Fotografien Ihrer Wohnung sowie in Textform alle wesentlichen weiteren Informationen: Baujahr des Gebäudes, in dem sich die Wohnung befindet,Zustand der Wohnung,Anzahl der Räume,Quadratmeterzahl,Grundriss,besondere Ausstattungsmerkmale wie Terrasse, Balkon, Kellerabteil, Dachboden, Stellplatz oder Garage,Nebenkosten,Wohnumfeld und Infrastruktur (Schulen und Kindergärten, Ärzte und Apotheker, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindungen, Kulturangebote) Das Exposé wird entsprechend den Interessen der gewählten Zielgruppe ausgestaltet. Kapitalanleger erwarten zum Beispiel Informationen über die Vermietung der Wohnung und über die zu erwartende Rendite. Wohnungsbesichtigungen Die Besichtigungen der Wohnung werden idealerweise als Termine mit einzelnen Kaufinteressenten organisiert. Ist eine Wohnung jedoch vermietet, so ist auf die Belange des Mieters Rücksicht zu nehmen. Die Termine sind bei einer vermieteten Eigentumswohnung nur in einer begrenzten Anzahl zulässig und müssen mit dem Mieter abgestimmt werden. Besonderheit beim Verkauf einer Wohnung: GemeinschaftseigentumWer am Kauf einer Eigentumswohnung interessiert ist, der stellt Fragen nicht nur zur Wohnung selbst (zum sogenannten „Sondereigentum“), sondern auch zum Gemeinschaftseigentum, an dem auch andere Eigentümer beteiligt sind und an dem gemeinschaftliche Nutzungsrechte bestehen. Zum Gemeinschaftseigentum gehören beispielsweise Decken, Fundament, Dach, tragende Innenwände, Außenwände,Eingangstüren, Briefkastenanlage, Treppenhaus, Flure und Aufzüge,Gemeinschaftsräume,Garagen und Parkplätze, Außenanlagen (Innenhof oder Garten). Wohnung verkaufen in 2020: Kaufvertrag abschließen Möchte ein Interessent die Wohnung erwerben, so wird der Kaufpreis ausgehandelt. Fällt die Prüfung der Bonität des Kaufinteressenten positiv aus, so steht dem Abschluss eines Kaufvertrages nichts mehr im Wege. Ein von den Vertragsparteien zu bestimmender Notar setzt den Kaufvertrag auf und beurkundet ihn in einem gemeinsamen Termin mit den Vertragsparteien. Die weitere Abwicklung, insbesondere die Änderungen im Wohnungsgrundbuch, erfolgen auf Veranlassung des Notars durch das Grundbuchamt. Zug um Zug gegen Eintragung des Wohnungseigentums für den Käufer erhalten Sie als Verkäufer den vereinbarten Kaufpreis. Wohnung verkaufen in 2020: Privat oder mit Makler? Der erfolgreiche Verkauf einer Eigentumswohnung erfordert ein hohes Maß an Expertise und Erfahrung. Wer sich zutraut, einen marktgerechten Angebotspreis zu ermitteln, die Wohnung professionell zu bewerben und zu präsentieren sowie zielgerichtete Verkaufsverhandlungen erfolgreich abzuschließen, der kann durchaus einen Privatverkauf ohne Einschaltung eines Maklers durchführen. Ein erfahrener Immobilienmakler unterstützt Sie während des gesamten Verkaufsprozesses professionell bei der Durchführung zahlreicher wichtiger Aufgaben: marktgerechte Bewertung einer EigentumswohnungEntwicklung einer individuellen VerkaufsstrategieUnterstützung bei der Beschaffung notwendiger Unterlagen (Beispiel: Energieausweis)Bewerbung und Präsentation der Wohnung (Erstellung von Exposé und Inseraten)Beantwortung von telefonischen und E-Mail-Anfragen von InteressentenOrganisation und Durchführung von BesichtigungenFührung von Verkaufsverhandlungen Beschaffung von Finanzierungsunterlagen für KaufinteressentenÜberprüfung der Bonität von KaufinteressentenOrganisation und Begleitung des Notartermins Nach unseren Erfahrungen ist die Einschaltung eines Immobilienmaklers zumeist empfehlenswert, um sich umfassende Expertise zu den regionalen Marktverhältnissen sowie zu einer professionellen Vorgehensweise bei der Vermarktung der Wohnung zu sichern. Außerdem zeigen viele Studien, dass die Verkaufspreise bei einem Verkauf mit Makler höher ausfallen, als wenn Sie versuchen, ohne einen Makler zu verkaufen. Nutzen Sie den KOMPASS Maklerfinder, um eine Maklerempfehlung für den Verkauf Ihrer Wohnung zu erhalten:
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Immobilienverkauf?
Zeitpunkt für den Immobilienverkauf: Wann ist der beste?
Den richtigen Zeitpunkt für den Immobilienverkauf herauszufinden, kann Ihnen helfen, den höchstmöglichen Verkaufspreis zu erzielen und den Verkaufsprozess möglichst schnell und ohne viel Arbeit durchzuführen.  Hier finden Sie Ratschläge und Tipps, um zu entscheiden, wann ein guter Zeitpunkt gekommen ist, Ihre Immobilie zu verkaufen. Sie planen den Verkauf Ihrer Immobilie und möchten vorher gratis und unverbindlich den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie online ermitteln? Immobilie jetzt gratis online bewerten Inhalt Welcher Monat ist der beste?Saisonale Einflüsse beim ImmobilienverkaufImmobilie am bestem im Frühjahr verkaufen?Immobilie im Sommer verkaufen?Immobilie im Herbst verkaufen?Immobilie im Winter verkaufen?Listen Sie Ihr Haus zum Verkauf im optimalen Wohnungsmarkt aufVerkaufen auf einem KäufermarktVerkaufen auf einem VerkäufermarktSituation auf dem lokalen ArbeitsmarktIhre persönliche Bereitschaft zu verkaufenIhre Lebenssituation ändert sichEmotionale BereitschaftFinanzielle VorteileWie lange dauert der Verkauf einer Immobilie?Immobilienwert herausfinden Welcher Monat ist der beste? Statistisch gesehen liegt der beste Zeitpunkt, um ein Haus zu verkaufen, in der ersten Maihälfte. Natürlich können andere Faktoren, wie z.B. Besonderheiten Ihres lokalen Immobilienmarktes, steuerliche Anreize und Fördermittel für Kaufinteressenten oder das aktuelle Zinsniveau diesen Zeitpunkt für den Immobilienverkauf beeinflussen. Bester Monat um zu verkaufen April / Mai Bester Tag um die Immobilie zu inserieren Samstag Saisonale Einflüsse beim Immobilienverkauf Immobilie am bestem im Frühjahr verkaufen? Tendenziell neigen die Menschen dazu Häuser dann zu kaufen, sobald es wärmer wird. Wenn Sie einen Verkauf planen ist es daher ratsam in den Wintermonaten Ihre Immobilie für den Verkauf vorzubereiten. Immobilie im Sommer verkaufen? Ein Verkauf im Sommer wirkt auf den ersten Blick auch interessant. Warmes Wetter, Schulferien und mehr Zeit um Immobilien im Hellen anzuschauen sprechen dafür. Allerdings ist der Sommer auch die Zeit, in der die meisten Menschen in den Urlaub verreisen, was für eine Verlangsamung bei Anfragen von Interessenten verantwortlich sein könnte. Immobilie im Herbst verkaufen?  Viele potenzielle Käufer, die im Frühherbst eine Immobilie kaufen möchten werden versuchen rechtzeitig vor dem Beginn eines neuen Schuljahrs oder vor dem Einsetzen des schlechten Wetters den Verkauf abzuschließen.Dieses Gefühl der Dringlichkeit kann für die Verkäufer von Vorteil sein. Immobilie im Winter verkaufen? Während der Winter traditionell die langsamste Jahreszeit für Immobilienverkäufe ist, ist die kalte Jahreszeit gleichzeitig der ideale Zeitpunkt um einen Immobilienverkauf richtig vorzubereiten. Renovierungsarbeiten oder Ausbesserungen innen und zum Teil auch außen können in dieser Zeit erledigt werden. Listen Sie Ihr Haus zum Verkauf im optimalen Wohnungsmarkt auf Natürlich ist die Jahreszeit nicht der einzige Faktor den Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie nach dem richtigen Zeitpunkt suchen um Ihre Immobilie zu verkaufen. Entscheidender ist die aktuelle Situation auf dem regionalen Immobilenmarkt. Verkaufen auf einem Käufermarkt Ein Käufermarkt besteht, wenn die Anzahl der verfügbaren Immobilien die Anzahl der Käufer übersteigt, also dann wenn es mehr Angebot als Nachfrage gibt. Wenn der Immobilienbestand hoch ist, müssen Verkäufer damit rechnen, dass ihre Immobilie länger auf dem Markt bleibt bevor es zum Verkauf kommt. Oft müssen auf einem Käufermarkt auch Abstriche beim Verkaufspreis gemacht oder Käufer mit zusätzlichen Extras gelockt werden. Verkaufen auf einem Verkäufermarkt Bei einem Verkäufermarkt gibt es mehr potenzielle Käufer als verfügbare Immobilien. Ein Verkäufermarkt ist der ideale Zeitpunkt, um Ihr Haus zu verkaufen, da Sie erwarten können, dass es schneller verkauft wird. Hier ist auch ein Bieterverfahren möglich, bei dem der Verkäufer auf das beste Angebot für seine Immobilie wartet. Mehr Informationen zu den Unterschieden zwischen Käufer- und Verkäufermarkt erhalten Sie in unserem Ratgeber Unterschied zwischen Käufermarkt und Verkäufermarkt. Situation auf dem lokalen Arbeitsmarkt Ein boomender lokaler Arbeitsmarkt ist ein weiteres Indiz für einen guten Zeitpunkt um Ihre Immobilie zu verkaufen. Hinzugezogenen Arbeitnehmer schaffen eine hohe Nachfrage von solventen Käufern. Eine feste Arbeitsstelle ist das wichtigste Kriterium für Banken, wenn es um die Vergabe von Krediten und Darlehen geht. Niedrige Kreditzinsen und fehlende Anlagealternativen treiben Interessenten zusätzlich an, Immobilien zu kaufen. In den letzten vier Jahren waren die Hypothekenzinsen historisch gesehen niedrig, aber die Zinssätze haben in letzter Zeit begonnen wieder zu steigen und die meisten Ökonomen sind sich einig, dass die Zinsen weiter steigen werden, wenn sich die Wirtschaft weiter gut entwickelt. Je höher die Zinsen, desto mehr Budget braucht ein Käufer um die gewünschte Immobilie zu bekommen. Wenn die Zinsen jedoch niedrig sind, sind Erstkäufer besonders geneigt zu kaufen. Ihre persönliche Bereitschaft zu verkaufen Wenn es darum geht, den idealen Zeitpunkt für den Immobilienverkauf zu finden, dann ist der beste Zeitpunkt immer dann gekommen, wenn Sie bereit sind. Alle Arten von persönlichen Faktoren können bei Ihrer Entscheidung zu verkaufen eine Rolle spielen: Jobwechsel, Veränderungen der Familiensituation oder einfach der Zeitpunkt, an dem man sich bereit fühlt. Ihre Lebenssituation ändert sich Jobwechsel, Umzüge, eine wachsende Familie und Verkleinerung nach Auszug der Kinder sind die häufigsten Gründe für den Verkauf. Jobbezogene Umzüge erfordern oft einen schnelleren Verkauf, während familienbezogene Umzüge lockerer gesehen werden können, um von vorteilhaften Marktfaktoren zu profitieren. Emotionale Bereitschaft Egal aus welchem Gründen Sie verkaufen wollen. Es ist wichtig, dass Sie emotional vorbereitet sind. Selbst wenn Sie aus einem logischen Grund umziehen – z.B. wenn das eigene Haus zu groß geworden ist weil die Kinder ausgezogen sind – kann es hart sein, die Erinnerungen loszulassen, die mit Ihrem Eigenheim verbunden sind. Nehmen Sie sich Zeit. Finanzielle Vorteile Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre derzeitigen Immobilie zu einem besonders günstigen Zeitpunkt gekauft. Vielleicht war der Stadtteil zum Zeitpunkt des Kaufs weniger gefragt. Oder es gab einen starken Anstieg an Hinzugezogenen, weil in der Nähe viele Arbeitsplätze geschaffen wurden. Jedenfalls übersteigt der derzeitige Wert Ihrer Immobilie den ursprünglichen Kaufpreis deutlich. – In solchen Fällen spricht man von einem Zugewinn an Eigenkapital. Das bedeutet, dass Sie im Falle eines Verkaufs besonders viel Kapital rausholen können. Dieses kann wiederum für eine hohe Anzahlung beim Kauf Ihrer neuen Traumimmobilie genutzt oder als Rücklage verwendet werden, um bestens für den Ruhestand vorbereitet zu sein. Wie lange dauert der Verkauf einer Immobilie? Sobald Sie sich für den Verkauf Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung entschieden haben, ist es nur natürlich, schnellstmöglich verkaufen zu wollen. Allerdings gibt es viele wichtige Schritte, die unternommen werden müssen, um sicherzustellen, dass der Prozess reibungslos verläuft und Sie den höchstmöglichen Preis erzielen. Erfahrene Immobilienmakler raten dazu, den Verkauf mindestens zwei Monate vorzubereiten, bevor die Immobilie tatsächlich auf den Markt kommt. Das gibt Ihnen ausreichend Zeit, den lokalen Immobilienmarkt zu erkunden, einen passenden Immobilienmakler dem Sie vertrauen zu finden, Ihre Immobilie auf Vordermann zu bringen sowie kleinere Reparaturen durchzuführen. Sollte noch ein Darlehen für die Immobilie abzuzahlen sein, brauchen Sie ebenfalls Zeit, um sich mit Ihrem Bankberater zu verständigen, die Vorfälligkeitsentschädigung zu berechnen und ggf. zu begleichen.
Fehler beim Immobilienverkauf: Das sollten Sie unbedingt vermeiden
Fehler beim Immobilienverkauf – Das sollten Sie vermeiden
Heute scheint der Verkauf einer Immobilie einfacher denn je. Onlineportale bieten jedem eine öffentliche Plattform, um die eigene Immobilie zu vermarkten. Außerdem gibt es viele digitale Anbieter, die mit Ihrem Spezialwissen Funktionen anbieten, die früher durch Immobilienmakler abgedeckt wurden. Dennoch gibt es viele Fehler beim Immobilienverkauf, die Sie für einen erfolgreichen Ablauf vermeiden sollten. Auf die häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf gehen wir in diesem Artikel ein. Sie planen den Verkauf Ihrer Immobilie und möchten vorher gratis und unverbindlich den aktuellen Marktwert Ihrer Immobilie online ermitteln? Immobilie jetzt gratis online bewerten Die 5 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf im Überblick Den Arbeitsaufwand falsch einschätzenImmobilienbewertung: Den Verkehrswert der Immobilie nicht kennen Die emotionale Bindung an die eigene ImmobilieFehlendes Netzwerk, falscher Zeitpunkt und falsche ZielgruppeDen falschen Makler auswählenEin unprofessionelles Exposé erstellenDie Besichtigung nicht vorbereiten Den Arbeitsaufwand falsch einschätzen Ein Immobilienverkauf ist zeitintensiv. Die Bewertung der eigenen Immobilie und die Beschaffung der notwendigen Dokumente nimmt genau wie die Erstellung eines ansprechenden Exposés viel Zeit in Anspruch. Außerdem ist die Bestimmung der Zielgruppe und die dazugehörige Umsetzung der Marketingstrategie aufwandsträchtig. Über die Vorauswahl möglicher Käufer geht es weiter zur Organisation und Durchführung der Besichtigungen und die Prüfung der Bonität des Käufers. All diese Aufgaben kommen auf Sie zu, wenn Sie Ihre Immobilie privat verkaufen möchten. Der daraus entstehende Aufwand wird sehr oft unterschätzt. Folglich werden wichtige Aufgaben übersprungen, die für einen optimalen Verkauf notwendig sind. Die Konsequenz ist häufig ein Verkauf unter Marktwert oder eine sehr kostenintensive Rückabwicklung des Kaufvertrags. Bedenken Sie auch, dass Sie im Rahmen des Immobilienverkaufs immer für potenzielle Käufer erreichbar sein sollten. Mangelnde Erreichbarkeit wirkt nicht nur unseriös, sondern es kann Ihnen auch passieren, dass Ihnen ein möglicher Verkauf entgeht. Auch die Beschaffung aller wichtigen Dokumente kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Doch Sie sollten in jedem Fall alle notwendigen Unterlagen parat haben. Hierzu gehören unter anderem der Grundbuchauszug und der Energieausweis. Bedenken Sie, dass potenzielle Käufer diese Unterlagen unter anderem für die Finanzierung bei der Bank benötigen. Liegen nicht alle Dokumente vor, kann es zu unnötigen Verzögerungen kommen. Fehlende Dokumente erzeugen außerdem Misstrauen bei Interessenten. Immobilienbewertung: Den Verkehrswert der Immobilie nicht kennen Für das Festlegen eines angemessenen Verkaufspreises sind diverse Faktoren, Unterlagen und Daten der Immobilie notwendig. Welche Dokumente brauche ich? Welche Daten sind für eine Preisfindung in Betracht zu ziehen? Welche Faktoren wirken sich auf den Verkaufspreis aus? Häufig wird nicht nur der Zeitaufwand unterschätzt, sondern es fehlt auch das notwendige Expertenwissen. Ein lokaler Makler bringt dieses Wissen mit. Mangelndes Know-how sorgt dafür, dass Sie keinen angemessenen Preis für Ihre Immobilie ermitteln können. Ihre Immobilie wird so durch Sie nicht vermarktbar bepreist und Sie warten lange auf potenzielle Käufer. Ein Makler nutzt für die Ermittlung des Verkehrswerts Ihrer Immobilie verschiedene Immobilienbewertungsverfahren. Das Vergleichswertverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren können einen genauen Überblick über den Marktwert Ihrer Immobilie bieten. So können Sie einen angemessenen Verkaufspreis festlegen und verschrecken potenzielle Käufer nicht durch zu hohe Preisvorstellungen. Weitere Informationen zu den verschiedenen Bewertungsverfahren erhalten Sie hier. Die emotionale Bindung an die eigene Immobilie Das eigene Elternhaus, die erste gemeinsame Wohnung oder das Haus, in dem Sie viele persönliche Erinnerungen gemacht haben. Für viele Menschen ist ihre Immobilie mehr als nur ein Gebäude – es ist ein Rückzugsort, ihr Zuhause, an dem vor allem Emotionen hängen. Wenn es dann darum geht, das eigene Zuhause zu verkaufen, scheitern viele Privatverkäufer an dieser Emotionalität. Hieraus resultieren dann häufig unrealistische Preisvorstellungen und mangelnde Sachlichkeit. Bereiten Sie sich auf die Verhandlungen am besten umfangreich vor. Legen Sie eine logische Verhandlungsstrategie fest und seien Sie bereit, auf Verhandlungen einzugehen. Bereiten Sie Argumente vor, die für Ihre Immobilie sprechen. Wenn Sie sich bei den Verhandlungen unsicher sind, dann ziehen Sie am besten einen Makler hinzu, der Ihnen mit Erfahrung und Sachlichkeit zur Seite steht. Fehlendes Netzwerk, falscher Zeitpunkt und falsche Zielgruppe Ganz gleich bei welcher Aufgabe im Verlauf eines Verkaufsprozesses, Privatverkäufer haben meist keine guten Kontakte in die Branche. Genau wie das fehlende Expertenwissen können fehlende Kontakte dazu führen, dass Sie Ihre Immobilie unter Marktwert verkaufen. Schon bei der Bewertung Ihrer Immobilie ist es unverzichtbar, die richtigen Ansprechpartner zu kennen oder ausfindig zu machen. Falls Sie an einen unseriösen Anbieter geraten, laufen Sie Gefahr, Ihre Interessen nicht optimal vertreten zu wissen. Im Immobilienmarkt sind viele schwarze Schafe unterwegs und mittlerweile ist es sehr einfach geworden, Unterlagen zu manipulieren. Definieren Sie Ihre Zielgruppe vor dem Immobilienverkauf. Jede Immobilie ist in der Regel nur für bestimmte Käufergruppen interessant. Werden diese Käufergruppen im Vorfeld ermittelt, können Sie Ihre Vermarktungsstrategien entsprechend anpassen. Auch die Gestaltung des Exposés können Sie dann gezielt auf Ihre Zielgruppe ausrichten. Außerdem sollten Sie für den Verkauf einen möglichst günstigen Zeitpunkt wählen. Nur so können Sie den bestmöglichen Preis mit dem Verkauf erzielen. Beobachten Sie die Entwicklung der Immobilienpreise in Ihrer Umgebung am besten schon im Voraus. So können Sie mögliche Auf- und Abwärtstrends ausmachen. Behalten Sie darüber hinaus die Entwicklung der Zinsen im Auge. Den falschen Makler auswählen Die Bewertungen der vielen Onlineportale basieren oftmals nicht auf genügend Datenpunkten, um aussagekräftige Preisschätzungen zu tätigen. Das Ziel dieser Portale ist es, Sie durch eine hohe Bewertung zu einem Verkauf zu drängen und diesen Anbietern einen Alleinauftrag zuzugestehen. Aus unserer Sicht führt zur genauen Bewertung Ihrer Immobilie allerdings kein Weg an einer Vor-Ort-Besichtigung durch einen lokalen Makler vorbei, der sich von der Bausubstanz und dem aktuellen Zustand Ihrer Immobilie ein Bild machen kann. Ein Makler kann Ihnen außerdem dabei helfen, den Kaufvertrag zu prüfen und mögliche Mängel ausfindig zu machen. Wenn Sie daher sichergehen möchten, dass ein verlässlicher Partner vor Ort Ihre Immobilie bewertet und Ihnen die Vielzahl der herausfordernden Aufgaben abnimmt, nutzen Sie gern den KOMPASS Maklerfinder. Hier empfehlen wir nur Makler, die sich durch Ihre Expertise und eine insgesamt erfolgreiche Vermarktung von Immobilien auszeichnen. Ein unprofessionelles Exposé erstellen Ein professionelles Exposé ist die Visitenkarte Ihrer Immobilie. Legen Sie Wert auf hochwertige und vollständige Bilder. Der erste Eindruck zählt. Vermeiden Sie selbstgeschossene Handybilder und setzen Sie stattdessen auf professionelle Fotos. Räumen Sie die fotografierten Räume vorher auf, denn die Präsentation Ihrer Immobilie soll potenzielle Käufer überzeugen und nicht abschrecken. Fotografieren Sie bei Tageslicht und am besten bei Sonnenschein und nehmen Sie auch Bilder von der Umgebung auf. Vermeiden Sie inkorrekte und unvollständige Daten. Hierdurch können mögliche Käufer nicht nur abgeschreckt, sondern im schlimmsten Fall auch verärgert werden. Runden Sie bei der Angabe der Wohnfläche beispielsweise auf keinen Fall nach oben auf. Vergessen Sie außerdem nicht, die Besonderheiten Ihrer Immobilie im Exposé herauszustellen. So machen Sie Ihre Anzeige besonders attraktiv. Ein Wintergarten oder eine Garage können beispielsweise das Kaufinteresse deutlich steigern. Die Besichtigung nicht vorbereiten Steht ein Besichtigungstermin fest, sollten Sie sich und die Immobilie auf die Besichtigung vorbereiten. Halten Sie alle wichtigen Unterlagen und Informationen bereit. Kaufinteressenten werden in der Regel mit detaillierten Fragen zum Besichtigungstermin kommen. Stellen Sie sicher, dass Sie diese Fragen auch beantworten können. Unbeantwortete Fragen könnten potenzielle Käufer verunsichern oder dazu motivieren, den Preis zu drücken. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Immobilie beim Besichtigungstermin den bestmöglichen Eindruck hinterlässt. Schon Kleinigkeiten können hier den entscheidenden Unterschied machen. Mähen Sie beispielsweise den Rasen oder stellen Sie frische Blumen auf den Tisch. So schaffen Sie eine einladende Atmosphäre. Sie können außerdem kleinere Schönheitsreparaturen vornehmen, denn potenzielle Käufer werden beim Besichtigungstermin ganz genau hinsehen.
Mehr anzeigen

Aktuelle Entwicklungen, Änderungen und Tipps direkt in Ihr Postfach

Es gelten die Datenschutzbestimmungen von KOMPASS